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Vier Schwerverletzte bei Frontal-Crash

Beim Frontalzusammenstoß zweier Autos auf der B110 zwischen Anklam und Usedom sind am Sonntag vier Menschen schwer verletzt worden. Durch die mehrstündige Sperrung der Straße kam es zu Problemen im Usedom-Verkehr.

Zur Versorgung der Schwerverletzten waren zwei Rettungshubschrauber an der Unfallstelle im Einsatz.
Tilo Wallrodt (Archivfoto) Zur Versorgung der Schwerverletzten waren zwei Rettungshubschrauber an der Unfallstelle im Einsatz.

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 110 sind am Sonntagnachmittag vier Menschen schwer verletzt worden. Ersten Angaben zufolge waren zwei Autos bei Murchin auf der vor allem am Wochenende viel befahrenen Straße auf die Insel Usedom frontal kollidiert. Mehrere Personen wurden dabei in den Autos eingeklemmt, sodass die Kameraden der freiwilligen Feuerwehren von Murchin und Lassan anrücken mussten, um sie zu retten.

Wegen der schweren Verletzungen der Unfallopfer waren auch zwei Rettungshubschrauber im Einsatz. Von den Rettern verlautete, insbesondere der Zustand eines Geretteten sei beim Abtransport ins Greifswalder Uni-Klinikum äußerst kritisch gewesen. Die Polizei konnte zu seinem Zustand am Abend keine näheren  Angaben machen.

Zur Rettung der Opfer, zur Bergung der beiden nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge und zur Klärung der Unfallursache musste die B 110 für mehrere Stunden gesperrt werden. Der südliche Zugang auf die Insel Usedom über die Zecheriner Brücke war daher vom Festland aus nicht mehr erreichbar. Der von der Insel kommende Verkehr staute sich über eine längere Strecke, während die Autos landseitig zumeist über Wolgast auswichen. Seit 18.30 Uhr ist die Straße wieder passierbar. Zur Unfallursache lagen am Abend noch keine Angaben vor.