Wasserkorbball:

Viermal Erster in vier Jahren

Das gibt es doch eigentlich gar nicht: Eigentlich sind sie ja Landratten, doch beim Wasserkorbballturnier ließen die Kampfsportler vom Anklamer Budo-Verein wieder alle hinter sich. Zum vierten Mal in Folge sicherten sie sich den Titel.

Neun Teams kämpften beim traditionellen Anklamer Wasserkorbball-Turnier in der Schwimmhalle um den Sieg. Zum vierten Mal in Folge setzte sich der Budo-Verein durch.
Stefan Justa Neun Teams kämpften beim traditionellen Anklamer Wasserkorbball-Turnier in der Schwimmhalle um den Sieg. Zum vierten Mal in Folge setzte sich der Budo-Verein durch.

Es bleibt dabei: Die Taekwondo-Asse des Anklamer Budo-Vereins sind im Schwimmbecken nicht zu schlagen. Bereits zum vierten Mal in Folge haben ich die "Black Belts" um Clubchef Jens-Uwe Heiden beim traditionellen Wasserkorbball-Turnier den Sieg gesichert. "Wir freuen uns riesig darüber, dass wir unserer Favoritenrolle nach den drei Erfolgen in den vergangenen Jahren auch diesmal gerecht werden konnten”, sagte Jens-Uwe Heiden.

In einem packenden Finale setzten sich die Kampfsportler um Taekwondo-Landestrainer Theo Balz gegen das Team "Adrenalin" knapp mit 1:0 durch. Zum Aufgebot des Turnierzweiten zählte neben DLRG-Rettungsschwimmer Hagen Möhr mit Nils Gütschow auch ein Verbandsliga-Fußballer des Vorpommerschen Fußballclubs. Er und alle weiteren Turnier-Teilnehmer gerieten im Anklamer Schwimmbecken gehörig ins Schwitzen: "Es ist schon Wahnsinn, wie viel Kraft und Kondition man beim Wasserkorbball benötigt. Und dennoch: Es macht riesigen Spaß", betonte der VFC-Kicker, dessen Mannschaft im Halbfinale gegen die Schwimm-Talente des PSV Peenerobben mächtig Dusel hatte.

Zwar dominierten die Vorjahresfinalisten um Junioren-Europameister Max Tesch die Partie, den Korb trafen sie aber nicht. "Unser Team hat leider eine Vielzahl guter Möglichkeiten ungenutzt gelassen und ist dafür bestraft worden", sagte der stellvertretende PSV-Vorsitzende Patrik Grose über die knappe 0:1-Niederlage seiner Schützlinge im Halbfinale gegen "Adrenalin".

Besser machten es Max Tesch und Co. anschließend im kleinen Finale um Platz drei, das sie gegen die erste Vertretung des Anklamer Lilienthal-Gymnasiums deutlich mit 5:0 zu ihren Gunsten entschieden. Der Termin für das Wasserkorbball-Turnier im Jahr 2014 steht übrigens schon jetzt fest. "Am 20. Dezember wird es wieder soweit sein", sagt Grose.

 

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