Aufregung auf der Insel:

Was war da los? Polizei-Großeinsatz auf Usedom

Hubschrauber, Verkehrskontrolle und jede Menge Polizisten: Ein Großeinsatz sorgte am Donnerstag für Verkehrsbehinderungen und jede Menge Aufregung auf der Insel Usedom.

Am Donnerstag kontrolliert die Polizei verstärkt auf der Insel Usedom.
Tilo Wallrodt Am Donnerstag kontrolliert die Polizei verstärkt auf der Insel Usedom.

Um Tempo-Sünder geht es hier wohl kaum. Auf der Bundesstraße 111 zwischen Zempin und Zinnowitz kontrolliert die Polizei derzeit zahlreiche Autofahrer und ihre Fahrzeuge. Auf dem Abschnitt der Strecke ist das Tempolimit dafür offenbar auf 60 Stundenkilometer abgesenkt worden, ein Sichtposten kontrolliert die Strecke per Fernglas, auf einem nahe gelegenen Rastplatz finden die Kontrollen statt. Nach Augenzeugenberichten sind entlang der Strecke mehrere Posten eingerichtet. Zahlreiche Polizisten und zwei Hubschrauber sind offenbar im Einsatz.

Schwerpunkteinsatz

War zunächst gerüchteweise nur von einer Übung die Rede, hat die Bundespolizeiinspektion Pasewalk inzwischen bestätigt, dass es sich um einen Schwerpunkteinsatz handelt: Auf und um die Insel Usedom finden im Laufe des Nachmittags zahlreiche Kontrollen statt. Polizeisprecherin Manina Puck erklärte, der Einsatz richte sich in erster Linie gegen grenzübergreifende Kriminalität.

Die Einsatzkräfte und damit auch die Kontrollpunkte würden per Hubschrauber verlegt. Dies geschehe zu Übungszwecken, aber auch um die Kontrollstellen kurzfristig errichten zu können und damit den Fahndungsdruck zu erhöhen.

 

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