Entdeckung:

Was sind das für mysteriöse Hohlräume unter dem Anklamer Asphalt?

Liegt unter dem westlichen Marktplatz womöglich ein Schatz? Eine Firma nimmt gerade den Asphalt auf. Danach ist man in Anklam schlauer.

Unter dem Asphalt der Nikolaikirchstraße haben Munitionsberger Hohlräume aufgespührt. Liegt dort vielleicht ein Schatz?
Jörg Foetzke Unter dem Asphalt der Nikolaikirchstraße haben Munitionsberger Hohlräume aufgespührt. Liegt dort vielleicht ein Schatz?

Anklam hat eine neue Straßenbaustelle: Die Einfahrt von der Peenstraße in die Nikolaikirchstraße bleibt vorerst gesperrt. Mitarbeiter eines Munitionsbergungsdienstes aus Oranienburg, die den Baugrund für die weitere Bebauung an der Westseite des Anklamer Marktplatzes nach Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg absuchen, stießen dabei auf die Hohlräume, die von erheblicher Größe sein sollen. "Die sind teilweise so groß, da findet ein Mensch gebückt bequem drin Platz", meinte Susanne Bluhm, Geschäftsführerin der Grundstücks- und Wohnungswirtschafts GmbH Anklam (GWA). Die Stadt müsse handeln, denn es sei Gefahr im Verzug. Denn schließlich könnten dort die schweren Baufahrzeuge einbrechen: Doch Ute Bartel vom städtischen Bauamt will den Ball flach halten. Man habe eine einheimische Firma beauftragt, den Asphalt aufzunehmen. Zuerst müsse man sehen, was sich in den Hohlräumen befindet: Nun, vielleicht findet sich da ja ein Schatz, mit dem die Stadt die ihre derzeit laufenden Baumaßnahmen bezahlen kann.

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