Nach der Landtagswahl:

Welche Wahlverlierer ziehen aus Anklam ab?

Das Wahlergebnis in Vorpommern hat so einiges durcheinandergewürfelt. Für Anklam heißt das zunächst einmal: Einige Parteien werden sich verabschieden und ihre Büroräume in der Hansestadt kündigen – andere sind dagegen gerade auf der Suche nach passenden Objekten.

Lange her: Zur Einweihung von Katharina Feikes Wahlkreisbüro kam sogar Ministerpräsident Erwin Sellering vorbei.
NK-Archiv Lange her: Zur Einweihung von Katharina Feikes Wahlkreisbüro kam sogar Ministerpräsident Erwin Sellering vorbei.

Wie geht es weiter nach der Wahl? Diese Fragen müssen sich vor allem die demokratischen Parteien in Anklam stellen – und das nicht nur programmatisch. Waren CDU, SPD, Grüne und Linke bislang auch mit Wahlkreisbüros im Stadtbild zu sehen, könnte sich nun manche Partei aus Anklam zurückziehen.

Die Grünen

- Mietvertrag (Burgstraße) läuft zum 14. September aus, wird wohl nicht verlängert
- Büro bisher von bisherigen Landtagsmitgliedern Ulrike Berger, Ursula Karlowski und Jürgen Suhr finanziert
- Standort nun nicht mehr finanzierbar, da Partei nicht mehr im Landtag vertreten

SPD

- zwar stärkste Partei der Wahl, aber Katharina Feike hat den Einzug in den Landtag nicht mehr geschafft
- Mietvertrag (Demminer Straße) läuft Ende September aus
- Partei entscheidet noch, Feike kann sich das Büro aber nicht mehr leisten

CDU

- trotz Wahlniederlage bleibt Parteibüro (Pasewalker Straße) bestehen
- Denn: Neben dem bisherigen Landtagsabgeordneten Bernd Schubert, sind dort auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Matthias Lietz und der Europa-Abgeordnete Werner Kuhn beteiligt.

Die Linke

- Jeannine Rösler vía Listenplatz wieder im Landtag
- Neben dem Büro in Anklam wird sie nun wahrscheinlich auch Räume in Demmin (ihr jetziger Wahlkreis) anmieten.

AfD

- Matthias Manthei am Wahlabend: Es ist ein Bürgerbüro in Anklam geplant
- Wo dies hinkommen könnte, ist noch nicht bekannt.

 

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