Wasserwanderrastplatz Anklam:

Wie findet man diesen Rastplatz nur?

Als Paddler auf der Peene kann man den Wasserwanderrastplatz Anklam nicht verfehlen, aber Radler, die dort übernachten wollen, haben es schwer.

Christoph und Susanne Schönthal aus der Schweiz sind eine Weile in der Hansestadt umhergeirrt, konnten aber keine Hinweisschilder finden. "Wir mussten auf dem Rathaus fragen", berichten sie. Aber einmal gefunden, sind sie mit dem Wasserwanderrastplatz sehr zufrieden. "Der Platz ist klein, aber fein und das Preis-Leistungsverhältnis ist sehr gut", sagen die Fahrradurlauber. Die Anlegestelle mit knapp 20 Bootsliegplätzen, Slipanlage, Sanitärgebäude und Zeltplatz heißt eigentlich Wasserwanderrastplatz, aber an manchen Tagen übernachten mehr Radler als Wassersportler auf dem Gelände am Entensteig, sagt Eberhard Rosenthal, der den Platz im Auftrag der Betreiber Antje und Carsten Enke von der Kanustation Anklam betreut. Die Betreiber wiederum sind für die Stadt aktiv, der die 2003 eröffnete Anlage gehört.

Platzwart Eberhard Rosenthal und Antje Enke freuen sich, wenn sich die Gäste wohl fühlen, können sich aber durchaus noch Steigerungen vorstellen. So ist der Platz bisher leider nicht behindertengerecht, bedauert Antje Enke. Denn die Toiletten und Duschen im zweistöckigen Gebäude sind nur über die Treppe zu erreichen. Die abschließbaren Lagerflächen für Boote im "Erdgeschoss" werden allerdings kaum genutzt - schön wäre es, wenn dort  behindertengerechte Sanitärräume eingebaut werden könnten, das würde den Platz aufwerten, sagt Antje Enke. Sinnvoll wäre es auch, eine Münztoilette zu installieren.

Denn die Sanitätträume sind zeitweise abgeschlossen und können nur von angemeldeten Gästen mit Schlüssel genutzt werden. Wasserwanderer, die nur mal kurz rasten und einem dringenden Bedürfnis nachkommen wollen, haben bisher schlechte Karten

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