Ein Sachse aus Vorpommern:

Wie süß! Erstes Trabi-Baby auf Treffen in Anklam geboren

Die Trabi-Fans sind aus dem Häuschen. Das hat es in 22 Jahren Trabi-Treffen in Anklam noch nie gegeben. Emil sollte eigentlich ein Sachse werden, kam aber vier Wochen zu früh und ist nun ein echtes Trabi-Treffen-Kind. Mit Urkunde und Stempel.

Gesund und munter, auch wenn Emil vier Wochen zu früh auf die Welt kam.
Veronika Müller Gesund und munter, auch wenn Emil vier Wochen zu früh auf die Welt kam.

Emil sollte eigentlich erst in vier Wochen geboren werden. Also fanden die werdenden Eltern: Da können wir ja noch entspannt nach Anklam zum Trabi-Treffen reisen. Immerhin tun sie das bereits seit Jahren. "Mir ging es prächtig, dem Baby in meinem Bauch auch. Es sprach nichts gegen die Reise", sagte Mama Eva-Maria Endler.

Doch diesmal haben sie "wegen des Babys" nicht den Trabant gewählt, sondern ein "Westauto". Und für die Übernachtung spendierten sich die beiden Sachsen eine Pension. Alles völlig unstandesgemäß für Trabi- und IFA-Fans, aber was tun werdende Eltern nicht alles für den Nachwuchs.

Mitten in der Nacht zum Sonnabend wollte Emil dann auf die Welt. Der Papa Tobias Sachse feierte noch im Festzelt, als ihn seine Frau aus der Pension alarmierte. Ein paar Stunden später, um 11.17 Uhr, im Ameos Kinikum: Emil geboren.

Ehrenmitglied im Trabbi-Buggy-Club

Noch ein wenig klein, aber gesund, wie Kinderarzt Walter Zumkeller und Hebamme Anje Rehn den Eltern versichern. Die neuen "Pateneltern" vom Trabbi-Buggy-Club haben Emil kurzerhand zum Ehrenmitglied erklärt. "Das gab es in 22 Jahren noch nie, dass Trabi-Besucher hier ihr Kind zur Welt bringen", freut sich Club-Chef Jens Rüberg, der gemeinsam mit seiner Frau Simone die Urkunde persönlich vorbeibrachte.

Und die beiden hatten noch eine Überraschung parat: Emil bekommt von nun an jedes Jahr ein neues Trabi-Club-Outfit. Für die Eltern steht jetzt schon fest: Wenn alles klappt, sind sie nächstes Jahr wieder hier - mit Emil.

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