Immobilien-Projekt:

Wann wird das Hansequartier endlich gebaut?

Große Pläne für das Peene-Ufer hatten zwei Unternehmer da verkündet. Die Stadt hat den Weg bereitet und das Grundstück übergeben. Wieso rollen aber keine Bagger?

Alles noch Vision: Die Schuld der Investoren soll es nicht sein, dass auf dem Grundstück noch nichts geschehen ist. Es gibt Probleme mit dem Denkmalbehörden.
Nk-Archiv Alles noch Vision: Die Schuld der Investoren soll es nicht sein, dass auf dem Grundstück noch nichts geschehen ist. Es gibt Probleme mit dem Denkmalbehörden.

Ein Bauprojekt mit einem Hauch von Großsstadt. Da war die Rede von Cafés und Lokalen, angesagten Läden, Wohnungen und Büros in einem Komplex, der sich harmonisch und als Hingucker an das Peeneufer anlehnt, sprach der Neu-Kosenower Windkraft-Unternehmer Stepahn Schröder. Angesichts dieser Aussichten blieb den Anklamer Stadtvertretern eigentlich gar nichts weiter übrig, als Schröder und seinem Geschäftspartner Heiner Rögner das 4500 Quadratmeter große Grundstück schließlich zu verkaufen.

Die Entscheidung wurde vor fast zwei Jahren gefällt. Doch besagtes Grundstück wird immer noch als Parkplatz genutzt. Und in gewisser Weise wird die Zeit knapp. Denn laut Kaufvertrag kann die Stadt den Vertrag zurücknehmen, wenn nach 24 Monaten noch immer kein Bauantrag gestellt ist. Kommt das Projekt nun ins Wanken? Bürgermeister Michael Galander hat jedenfalls keinen Zweifel am Willen der Investoren. Und darum plädiert er dafür, dass der Vertrag um zwei Jahre verlängert wird.

Probleme mit dem Denkmalschutz

Denn das bisher nichts geschehen ist, kann man Schröder und Rögner kaum anlasten. Zwei Vorplanungen habe man bereits bei der Denkmalschutzbehörde eingereicht und jedes Mal abschlägigen Bescheid bekommen, erklärt Stephan Schröder. „Eine dritte Vorplanung werden wir in den kommenden Tagen einreichen“, erklärt der Unternehmer. Zweifel an seinem Anklamer Engagement will auch Schröder nicht aufkommen lassen: „Wir haben nach wie vor großes Interesse daran“, erklärt er.

Und darum will Bürgermeister Galander in die Dezember-Sitzung der Stadtvertretung den Vorschlag einbringen, den Vertrag für das Hansequartier nicht einzustampfen, sondern ihn um zwei Jahre zu verlängern und den Investoren so zusätzliche Zeit geben, den Bau erfolgreich anzugehen. „Es ist ja bisher kein Schaden entstanden“, erklärt Galander. Denn weitere Investoren für das Gelände hätten sich bisher nicht gemeldet.

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