Urlaub nach dem ersten Arbeitstag:

Wo ist der Syrbe-Berater?

Manche sprechen schon vom "Phantom von Vorpommern-Greifswald": Der Zwangs-Berater von Landrätin Barbara Syrbe war an seinem ersten Arbeitstag nur zwei Stunden in Anklam und wurde seitdem nicht mehr gesichtet.

Was macht der Berater?             
Was macht der Berater?  

Das könnte man wohl einen verpatzten Start nennen: Der Berater von Landrätin Barbara Syrbe sorgte schon an seinem ersten Arbeitstag für Stirnrunzeln, weil er nach einem kurzen Vorstellungsgespräch bei der Landrätin direkt wieder abrauschte. Zwei Stunden dauerte sein erster Arbeitstag in Vorpommern-Greifswald, danach verabschiedete er sich ins Wochenende. Dachten die Kreispolitiker zumindest bis jetzt. Doch nach Nordkurier-Informationen machte der Berater nach seinem ersten Arbeitstag erst einmal einen mehrwöchigen Urlaub.

Erst in diesen Tagen hat der Fachmann der Nürnberger Kanzlei Rödl und Partner, die für den Auftrag 200 000 bis 300 000 Euro einstreicht und im Gegenzug nicht einmal seinen Namen verraten will, seine Arbeit im Landkreis wieder aufgenommen. Der Experte wird sich erstmals in anderthalb Wochen beim Kreistag öffentlich vorstellen - bis dahin müssen selbst die Kreispolitiker noch auf eine erste Verlautbarung des Spezialisten warten. Die Bürger müssen sogar noch länger warten: Wie zu erfahren war, wird der Berater auch nicht am Tag der offenen Tür bei der Kreisverwaltung teilnehmen, der an diesem Freitag stattfindet.

Der Finanz-Berater soll Landrätin Barbara Syrbe (Linke) und den Kreistag dabei unterstützen, das Defizit von über 25 Millionen Euro im Jahr zu reduzieren und den über 150 Millionen Euro "hohen" Schuldenberg abzubauen. Seine Entsendung hatte Innenminister Lorenz Caffier im Oktober 2012 angeordnet, bis es soweit war, vergingen dann aber noch neun Monate.

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