Baby Nummer 200:

Wo werden ganz besondere Babys geboren? Natürlich in Anklam!

Besondere Babys gibt‘s nicht nur im englischen Königshaus: Im Anklamer Klinikum fanden sich jetzt sogar zwei von ihnen.

Lenny-Carl Marvin Stecher mit Mutti Birgit Stecher.
Klinik Lenny-Carl Marvin Stecher mit Mutti Birgit Stecher.

Keine Frage: Jeder neue Erdenbürger ist etwas ganz besonderes, zumal für die eigenen Eltern. Doch manche Babys fallen eben zusätzlich noch aus der Reihe – so wie der kleine Lenny-Carl Marvin. Der wurde am vergangenen Donnerstag um 20.44 Uhr im Anklamer Klinikum geboren – und ist damit Baby Nummer 200 in diesem Jahr. Mutter Birgit Stecher aus Quilow brachte ihren 3200 Gramm schweren Sohn ohne Probleme auf die Welt, es ging nur ein bisschen schnell: „Wir hatten zeitweise ein wenig Sorgen, dass die Geburt schon im Fahrstuhl beginnt“, sagt Oberarzt Olaf Scholz. Dann hat aber doch alles wie vorgesehen geklappt – und nun ist Birgit Stecher dreifache Mutter.

Schwester Lilly-Mercedes ist vier Jahre alt und Bruder Loui-Maxim erst ein Jahr. Mutter Birgit Stecher ist inzwischen wieder zu Hause, wo sich natürlich alle über den Nachwuchs freuen. Auch wenn Lilly-Mercedes sich eigentlich eine kleine Schwester gewünscht hatte: „Aber über den Bruder hat sie sich natürlich auch riesig gefreut“, sagt die Mutter. Weil Lenny-Carl Baby Nummer 200 ist, gab’s vom Klinikum einen Blumenstrauß für die Mama und einen Kindersitz für den Sohnemann. Den Sitz benutzen jetzt aber erst mal die großen Geschwister.

Nur wegen der Geburt: Von Essen nach Anklam

Das zweite „besondere“ Baby im Klinikum ist der kleine Jonas. Denn seine Eltern, Denise Janine Berisa und Tom Mosch leben in Essen – und da wird Jonas auch aufwachsen. Warum kam der kleine also in Anklam zur Welt? Weil sein Vater, Großvater und Urgroßvater väterlicherseits dort ebenfalls das Licht der Welt erblickten. Vater Tom Mosch schlug seiner Frau daher vor, das Kind nicht in Essen, sondern in Anklam zu entbinden, der Tradition wegen. Und seine Frau stimmte zu, machte schon drei Wochen vor der Geburt Urlaub bei den Schwieger-Großeltern in Schwichtenberg: „Mit denen verstehe ich mich sowieso gut. Und außerdem ist die Luft hier besser als in Essen.“ Zur Geburt kam auch Vater Tom in seine Heimat – und jetzt macht die frisch gebackene Familie erst einmal Urlaub im Großeltern-Haus.

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