Heiteres zur Landtagswahl:

Zockte der Ordnungsamtschef Sellering beim Skat ab?

Das Beste an Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) sei sein Skatspiel, sagte Bernd Lange als Vertreter der FDP am Montag bei der Wahlpodiumsdiskussion in Anklam. Das wollten wir dann doch etwas genauer wissen: Wann hat Anklams Ordnungsamtschef denn diese Erfahrung gemacht?

Ein gutes Pokerface schadet auch beim Skat nicht. Erwin Sellering scheint das Kartenspiel auf jeden Fall zu beherrschen. Anklams Ordnungsamtschef wollte immer wieder mal gegen ihn spielen. Bisher hat es aber noch nie geklappt.
Jens Büttner Ein gutes Pokerface schadet auch beim Skat nicht. Erwin Sellering scheint das Kartenspiel auf jeden Fall zu beherrschen. Anklams Ordnungsamtschef wollte immer wieder mal gegen ihn spielen. Bisher hat es aber noch nie geklappt.

Leider gar nicht, antwortet Bernd Lange darauf. Gemeinsame Bekannte wollten ihn, Lange, als "Wald-und-Wiesen-Juristen" mit dem damaligen Greifswalder Amtsrichter, Sellering, aber immer mal an einen Tisch bringen. Geklappt hat es damals leider nicht. Dabei ist Lange am Skattisch vor rund 20 Jahren durchaus ein starker Gegner gewesen. Anfang der 90er Jahre spielte er noch in der Skat-Bundesliga mit; wurde 1991 sogar erster Vereinigungsmeister.

Gespielt wurde damals aber nur um Ruhm und Ehre, versichert Lange. Heute ist er, wenn überhaupt, vielleicht noch mal beim Preisskat in seinem Heimatdorf dabei. Aber wer weiß, vielleicht klappt's ja doch noch mal mit dem Duell gegen den Ministerpräsidenten. Mit dem Schnauzbart als Pokerface-Utensil hat Lange da sicher einen Vorteil.