35-Jähriger saß im Gleis:

Zusammenprall mit Intercity knapp verhindert

Nur knapp entging ein 35-Jähriger in Greifswald dem Zusammenprall mit einem Zug. Der Intercity touchierte den Mann, der zuvor im Gleis saß. Er wurde dabei wohl leicht verletzt. Jetzt ermittelt die Polizei gegen ihn.

Zwischen den Bahnhöfen Greifswald und Greifswald Süd touchierte ein Intercity einen Mann, der kurz zuvor auf den Gleisen gesessen haben soll (Symbolbild).
Stefan Sauer Zwischen den Bahnhöfen Greifswald und Greifswald Süd touchierte ein Intercity einen Mann, der kurz zuvor auf den Gleisen gesessen haben soll (Symbolbild).

Am Samstagnachmittag gegen 14.40 Uhr informierte die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn AG die Bundespolizeiinspektion Pasewalk über den Beinahe-Zusammenprall eines Intercity-Zuges mit einer Person zwischen dem Hauptbahnhof Greifswald und Greifswald Süd informiert.

Mann saß im Gleis

Der Zugführer des aus Binz (Insel Rügen) kommenden und in Richtung Berlin fahrenden Intercity hatte einige Minuten zuvor einen im Bahngleis sitzenden Mann bemerkt, der nur Sekunden vor dem Zusammenprall mit dem Zug aus dem Gleis gesprungen ist. Hierbei wurde der 35-jährige Mann von dem Intercity noch touchiert und dadurch augenscheinlich leicht verletzt.

Genaue Umstände noch unklar

Der Notarzt nahm den in Bad Oldesloe wohnenden Mann mit in das Universitätsklinikum in Greifswald, wo er untersucht und behandelt wurde. Gegen den 35-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Gefährlichen Eingriffes in den Bahnverkehr eingeleitet. Die genauen Umstände des Ereignisses werden jetzt im Rahmen dieser Ermittlungen zu klären sein.

Die Bahnstrecke im Bereich Greifswald war zeitweise gesperrt. Es kam dadurch zu erheblichen Zugverspätungen.

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