Trotz Überholverbot:

Zwei Schwerverletzte nach Fehler beim Überholen

Nach ersten Informationen hat am Dienstagvormittag ein Autofahrer auf der B111 - trotz Verbot - einen Lkw überholt. Der Laster schob das Auto mehrere Meter vor sich her und schleuderte es dann in den Straßengraben. Ein 72-jähriger Mann und eine 67-jährige Frau wurden bei dem Unfall schwer verletzt.

Schwerer Unfall auf der B111: Bei Wolgast überholte ein Ford Kuga einen Lkw, obwohl hier ein Überholverbot galt.
Tilo Wallrodt Schwerer Unfall auf der B111: Bei Wolgast überholte ein Ford Kuga einen Lkw, obwohl hier ein Überholverbot galt.

Laut ersten Informationen war ein mit Holz beladener Lkw samt Anhänger auf der B 111 von Wolgast in Richtung Lühmannsdorf unterwegs. Direkt hinter dem Ortsausgang überholte ein Ford Kuga den Lkw trotz Überholverbots.

Zu früh eingeschert

Der Autofahrer aus Thüringen scherte zu früh ein und touchierte mit seinem Heck die Front des Lasters. Nachdem der Lkw von einer Firma aus der Nähe von Stavenhagen das Auto mehrere Meter vor sich her schob, wurde der Ford Kuga nach rechts in den Straßengraben geschleudert.

Beide Insassen des Wagens - ein 72-jähriger Mann und eine 67-jährige Frau - wurden dabei schwer verletzt und in das Klinikum nach Greifswald gebracht. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt, erlitt jedoch einen Schock.

Am Ford entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 24.000 Euro. Am Lkw ist ein Sachschaden von etwa 5000 Euro und an der Verkehrsleiteinrichtung in Höhe von 1000 Euro zu verzeichnen.

Dieser Artikel wurde am Dienstag um 16.13 Uhr aktualisiert.

Nordkurier digital: Jetzt 6 Wochen zum Sonderpreis testen!