Unfallflucht auf der A20:

Zwei Zusammenstöße kurz hintereinander

Gleich zweimal hat es auf der A20 auf Höhe der Anschlussstelle Anklam gekracht. Der Verursacher hat sich aus dem Staub gemacht.

Die Kriminalpolizei ist auf der Suche nach dem Verursacher
Patrick Pleul Die Kriminalpolizei ist auf der Suche nach dem Verursacher

Am Sonntagvormittag hat ein Opel-Fahrer versucht, einen Skoda mit Wohnanhänger zu überholen. Laut Polizeiangaben übersah er dabei einen auf dem linken Fahrstreifen bereits im Überholvorgang befindlichen Skoda einer 32-Jährigen. Durch eine Vollbremsung ist ihr Auto von der Straße abgekommen, frontal gegen die Mittelschutzplanke gestoßen und danach mit dem Heck des Wohnanhängers kollidiert, heißt es.

Sowohl die 32-jährige Fahrerin des Skoda aus dem Land Brandenburg als auch der 77-jährige Fahrer des Wohnwagengespanns aus Sachsen und seine Beifahrerin blieben unverletzt. Der Opel-Fahrer machte sich einfach aus dem Staub.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Bei diesem Verkehrsunfall entstand ein Schaden von über 5000 EUR. Der Skoda Octavia war nicht mehr fahrbereit und musste durch den ADAC geborgen werden. Dazu musste der rechte Fahrstreifen für ca. 1 Stunde gesperrt werden. Das Fahrzeuggespann mit dem beschädigten Wohnanhänger konnte seine Fahrt fortsetzen.

Noch während die Beamten mit der Aufnahme des Unfalls beschäftigt waren, krachte es erneut. Dieses Mal ist ein 45-jähriger VW-Fahrer aus dem Land Brandenburg unaufmerksam gewesen, so die Polizei. Er fuhr auf einen vor ihm fahrenden Skoda einer 40-jährigen Frau, ebenfalls aus dem Land Brandenburg, auf. Es entstand Sachschaden von ca. 3.000 EUR. Personen wurden nicht verletzt. Durch den Unfall wurde der VW so sehr beschädigt, dass dieser nicht mehr fahrbereit war. Auch dieses Ato musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden.

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