Tod im Feuer:

43 Menschen sterben bei Bus-Katastrophe in Frankreich

Tragisches Ende eines Seniorenausflugs: Ein Bus kollidiert in Südwestfrankreich mit einem Lastwagen und geht in Flammen auf. Es ist das schwerste Busunglück in Europa seit mehr als zehn Jahren.

Ein Rettungshubschrauber macht sich auf den Weg zum Unglücksort.
Caroline Blumberg Ein Rettungshubschrauber macht sich auf den Weg zum Unglücksort.

Bei einem der schwersten Busunglücke in Europa sind bei Bordeaux 43 Menschen ums Leben gekommen. Der Reisebus mit einer Seniorengruppe an Bord kollidierte auf einer Landstraße rund 40 Kilometer östlich der französischen Stadt mit einem Lastwagen, beide Fahrzeuge gingen in Flammen auf und brannten völlig aus. In dem Lastwagen kamen der Fahrer und sein drei Jahre alter Sohn ums Leben.

Acht Menschen wurden bei der Katastrophe am Freitag in der Nähe des Ortes Puisseguin verletzt. Zwei Menschen erlitten Verbrennungen, zwei ein Schädelhirntrauma, wie die Präfektur des Départements Gironde im Südwesten des Landes mitteilte. Vier weitere Beteiligte kamen mit leichten Verletzungen davon.

Ursache des Unfalls noch unklar

Der Bus war nach Behördenangaben mit einer Seniorengruppe auf dem Weg in den Ort Arzacq-Arraziguet im nördlichen Pyrenäen-Vorland. Die Gruppe brach demnach am Morgen vom Ort Petit-Palais nordöstlich von Bordeaux auf. Gegen 7.30 Uhr stieß ihr Bus wenige Kilometer weiter südlich mit dem Lastwagen zusammen. Ersten Hinweisen, wonach der Lastwagen den dramatischen Unfall verursachte, wurde von der Gendarmerie widersprochen. Ursache und Ablauf des Unfalls seien Gegenstand der Untersuchung, sagte Oberst Ghislain Réty bei einer improvisierten Pressekonferenz. Ermittelt werde zudem, warum die Fahrzeuge Feuer fingen.

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