Eingefangen:

Ausgebüxte Zola wieder daheim

Einen Monat hat Seehündin Zola im Schwanenteich neben ihrem Gehege im Karlsruher Zoo verbracht, statt in dem modernen Becken. Jetzt ist aber Schluss damit: Pfleger haben sie im wahrsten Sinne des Wortes eingesackt.

Wieder da: Seehündin Zola.
Zoo Karlsruhe Wieder da: Seehündin Zola.

Mit Makrelen und Heringen lockten die Pfleger Ralf Geier und Thomas Bersch die einjährige Seehündin am Mittwochnachmittag aus dem großen See im Zoo. Die beiden Tierpfleger brachten Zola in einem Netz in das Winterquartier der Pelikane. "Es war einfach, sie zu fangen", erzählt Geier. "Aber sie war wirklich schwer", fügt er schmunzelnd hinzu.

Der Ausflug scheint der kleinen Zola gar nicht schlecht bekommen zu sein: "Es sieht alles gut aus", so Tierärztin Barbara Lang. 44 Kilo bei einer Körperlänge von rund 1,20 Meter bringt die Seehündin nach ihrem Ausflug nun auf die Waage. "Sie hat ein bisschen abgenommen. Vorher war sie ein klein wenig mollig, jetzt ist der Babyspeck weg".

Zola bleibt nun erst einmal in einer Art Quarantäne. Laut dem stellvertretenden Zoo-Direktor Dr. Clemens Becker habe Zolas Ausflug sogar über die Grenzen Deutschlands hinaus für Medieninteresse gesorgt: "Ein mitteleuropäischer Zoo hat Interesse an ihr gezeigt."

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