Praktikant tot aufgefunden:

Banker starb an Epilepsie

Jetzt steht fest, woran der Praktikant Mitte August verstarb. Die Eltern des 21-Jährigen fordern von der britischen Regierung eine regelung für Maximal-Arbeitszeiten.

Ein 21-jähriger Bank-Praktikant, der Mitte August während seines Praktikums in London tot gefunden wurde, starb an den Folgen eines epileptischen Anfalls. Das sagte ein Sprecher der Gerichtsmedizin. Medien hatten zuvor spekuliert, dass sich der junge Mann zu Tode gearbeitet haben könnte. Kollegen beschrieben ihn als besonders ehrgeizig.

Ob es einen Zusammenhang zwischen Überstunden und der Auslösung des epileptischen Anfalls gegeben haben könnte, ließ die Gerichtsmedizin offen.

Die Eltern des jungen Mannes hatten in einem Interview erklärt, dass ihr Sohn Medikamente wegen Epilepsie erhielt. Sie seien sehr besorgt gewesen, weil er frühmorgens E-Mails schrieb. Sie riefen die britische Regierung auf, Regelungen für Maximal-Arbeitszeiten zu schaffen.

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