Triebwerk fing Feuer:

Bruchlandung von Passagiermaschine in Dubai

Die Passagiermaschine liegt nahe des Rollfelds. Dichter Qualm steigt nach ihrer Bruchlandung in Dubai in den Himmel. Doch die 300 Menschen in dem Flugzeug - darunter auch zwei Deutsche - scheinen riesiges Glück zu haben.

Eine Maschine von Emirates, die aus dem südindischen Thiruvananthapuram kam, war auf dem internationalen Drehkreuz verunglückt.
Str Eine Maschine von Emirates, die aus dem südindischen Thiruvananthapuram kam, war auf dem internationalen Drehkreuz verunglückt.

Bei der Bruchlandung einer Passagiermaschine der Fluggesellschaft Emirates in Dubai hat es ersten Erkenntnissen zufolge keine Verletzen gegeben. Zunächst habe es keine Hinweise auf Opfer unter den 300 Menschen an Bord der Boeing 777-300 mit der Flugnummer EK521 gegeben, berichtete die die offizielle Nachrichtenagentur der Vereinigten Arabischen Emirate am Mittwoch. Quellen am Flughafen sagten, dass mindestens eins der Triebwerke Feuer gefangen habe.

Unter den Insassen waren auch zwei Deutsche. Das teilte die Fluggesellschaft am Mittwoch nach einer Bruchlandung auf dem internationalen Flughafen in den Vereinigten Arabischen Emiraten mit. Unter anderem seien 226 Fluggäste Inder, 24 aus Großbritannien, elf aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, sechs US-Amerikaner und ein Schweizer. 

Eine Maschine von Emirates, die aus dem südindischen Thiruvananthapuram kam, war auf dem internationalen Drehkreuz verunglückt. Fotos zeigten dunklen Rauch über einem Flugzeug mit dem Logo der Gesellschaft. Ein im Internet geteiltes Video zeigte eine Explosion nahe der bereits stehenden Maschine, in deren Folge ein Teil des Flugzeugs abzubrechen scheint. Das Video konnte zunächst nicht auf Echtheit überprüft werden.

Flughafen setzte Flugbetrieb bis auf Weiteres aus

Die Nachrichtenseite „Gulfnews“ berichtete, alle Passagiere seien in Sicherheit gebracht worden. Auf ihrem offiziellen Twitter-Account bestätigte Emirates, dass sich ein „Vorfall“ auf dem internationalen Drehkreuz um 10:45 deutscher Zeit ereignet habe. Die Airline sprach in einer Stellungnahme von einem „Unfall“. Die Fluggesellschaft fügte hinzu: „Unsere höchste Priorität im Moment ist die Sicherheit und das Wohlergehen aller Beteiligten.“

Nach Angaben der Seite „Flightradar24“, die Flugdaten weltweit erfasst, handelte es sich bei dem verunglückten Flugzeug um eine Boeing 777-300 A6-EMW, die im März 2003 an Emirates geliefert worden sei. Die Fluggesellschaft aus den Vereinigten Arabischen Emiraten gilt als eine der sichersten der Welt.

Der Flughafen Dubai, eines der größten Drehkreuze der Welt, setzte seinen Flugbetrieb bis auf Weiteres aus.

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