Treffen in Berlin:

Der Mops ist los!

Manch einer liebt sie wegen ihrer Kulleraugen, andere finden sie hässlich wegen ihrer kurzen Beine. Der Mops polarisiert.

Mops Alfred läuft um Platz und Sieg. Foto: Maurizio Gambarini
Maurizio Gambarini Mops Alfred läuft um Platz und Sieg.

Der Mops möchte an diesem Tag lieber unter seinesgleichen bleiben. Rund 80 der kleinen Tiere sind mit ihren Besitzern zum 4. Internationalen Mopstreffen nach Berlin-Lichtenrade gekommen.

Höhepunkt ist auch in diesem Jahr wieder ein Rennen. Dabei hängt so mancher Mops auf der 50 Meter langen Strecke sein mitlaufendes Herrchen oder Frauchen ab. Am Ende ist Hündin Klara mit 6,2 Sekunden die Schnellste im Ziel. Aber auch für die Verliererin des Rennens gibt es einen Pokal: Mops-Dame Lotti hat 44 Sekunden gebraucht - sie ist kurz vor Ende der Strecke noch einmal zum Start zurückgelaufen.

Bei dem Mopstreffen toben die Hunde in kleinen Rudeln über den Rasen, wuseln zwischen den Beinen der Besucher herum und spielen ausgelassen miteinander. Es ist ein bisschen wie ein großes Geburtstagsfest nur für Möpse.

Joghurt-Eis erfrischt erhitzte Hundegemüter

Gegen die hohen Temperaturen – das Thermometer zeigt immerhin 30 Grad an – stehen auf dem Hundeplatz zahlreiche kleine Badebecken bereit. Eine Erfrischung, die die Tiere dankbar annehmen. So manch einer springt gleich mehrmals ins kühle Nass – und posiert dann geübt wie ein Showhund für die zahlreichen Fotografen. Andere werden von ihren Haltern mit Hunde-Eis geködert. Den gefrorenen Joghurt gibt es in den zwei Geschmackssorten Rind und Wildlachs.

Dass der Mops im Kommen ist, erkennt man auch an den zahlreichen Accessoires, die es an Ständen zu erwerben gibt. Halsbänder mit Schriftzügen wie „Terrorzwerg“ sind mindestens Standard für den stolzen Mops-Besitzer. Wer es exotischer mag, kauft seinem Mops einen rosafarbenen Schlafplatz in Podestform oder ein Zahndöschen aus Keramik für die ausgefallenen Beißerchen.

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