Gefährliche Polenböller:

Feuerwerkskörper explodieren auf polnischem Grenzmarkt

Bei einer Explosion von Feuerwerkskörpern auf einem Markt im westpommerschen Osinow Dolny südlich von Stettin sind am Dienstag mindestens acht Menschen verletzt worden.

Acht Menschen wurden bei einer Explosion eines Feuerwerks-Standes auf einem polnischen Grenzmarkt verletzt.
Marcin Bielecki Acht Menschen wurden bei einer Explosion eines Feuerwerks-Standes auf einem polnischen Grenzmarkt verletzt.

Bei der Explosion von Feuerwerkskörpern auf einem Markt im deutsch-polnischen Grenzgebiet sind mindestens acht Menschen verletzt worden. Laut Schwarze Rauchwolken, verbogene Metallgerüste, Trümmer und Löschschaum auf der Straße: Bei der Explosion eines Marktstands mit Feuerwerkskörpern im polnischen Grenzort Osinow Dolny südlich von Stettin sind am Dienstag mindestens acht Menschen verletzt worden. Das lokale Internetportal „Chojna24.pl“ berichtete unter Berufung auf die Rettungsdienste, unter den Verletzten seien auch drei Deutsche. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser in Zielona Gora und anderen Städten in Westpommern gebracht. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

„Möglicherweise gibt es noch mehr Verletzte“, sagte Feuerwehrsprecher Tomasz Kubiak im Nachrichtensender TVN24. Er wollte nicht ausschließen, dass mögliche leicht verletzte Marktbesucher auf eigene Faust einen Arzt oder ein Krankenhaus aufsuchten, um sich dort behandeln zu lassen.

Brand nach zwei Stunden unter Kontrolle

Die Explosionsursache war am Nachmittag noch unbekannt. Bilder zeigten Rauchwolken und Flammen auf dem gesamten Marktgelände. Nach ersten Informationen wurden mindestens 50 Marktstände zerstört. Auch mehrere in der Umgebung geparkte Autos wurden von dem Feuer völlig zerstört.

Zur Schadenshöhe gab es zunächst keine Informationen. Die Einsatzkräfte gingen jedoch von einem Schaden in Höhe von mindestens mehreren hunderttausend Zloty aus. Die Feuerwehr des Dorfes und benachbarter Orte war mit 16 Wagen im Einsatz. Nach rund zwei Stunden war der Brand nach Angaben der Einsatzleitung unter Kontrolle.

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