Fast acht Jahre Haft gefordert:

Großmutter soll Enkel angezündet haben

Die 55-Jährige soll den neunjährigen Jungen zuvor im Auto mit Universalverdünner übergossen haben. Zur Tatzeit sei sie schwer depressiv gewesen.

Der Fall ist unfassbar. Die Frau wird beschuldigt, ihren Enkel mit Nitroverdünner überschüttet und angezündet zu haben. Der Neunjährige starb Tage später.
Jan-Philipp Strobe Die Frau ist eines ungeheuerlichen Verbrechens angeklagt.

Für eine Großmutter, die ihren Enkel mit einer brennbaren Flüssigkeit angesteckt und getötet haben soll, hat die Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe von sieben Jahren und neun Monaten gefordert. Die 55-Jährige solle wegen Totschlags verurteilt werden, verlangte die Anklage am Mittwoch in ihrem Plädoyer vor dem Landgericht Mönchengladbach. Angeklagt ist die Frau wegen Mordes und Brandstiftung mit Todesfolge. Die 55-Jährige soll den neunjährigen Jungen im Auto mit Universalverdünner übergossen und angezündet haben. Er starb Tage später. Die Frau aus Viersen war Vormund des Jungen. Zur Tatzeit litt sie unter einer schweren Depression. Das Urteil wurde auf Donnerstag verschoben.

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