Unfall:

Nach Massas Unfall fordern Tifosi Schumacher-Comeback

Die Tifosi wollen nach dem Ausfall von Felipe Massa das Comeback von Michael Schumacher - doch der Rekord-Weltmeister hüllt sich in Schweigen.

"Dazu wird es von Michael in den nächsten Tagen kein Statement geben", teilte seine Sprecherin Sabine Kehm gestern mit. Für "La Gazzetta dello Sport" steht aber bereits fest: "Jetzt brauchen wir Schumi auf Felipes Platz. Michael denkt darüber nach. Mit Schumacher würde das Interesse an der Formel 1 um 20 Prozent steigen", schrieb das Blatt. Von einer "verrückten" ("Il Tempo") bis zu einer "faszinierenden Idee" ("La Repubblica") reichen die Wunschträume: Die Spekulationen um eine Kurzzeit-Rückkehr des siebenmaligen Weltmeisters, der sein 250. und letztes Formel-1-Rennen am 22. Oktober 2006 bestritten hat, werden bis zur Bekanntgabe des zweiten Ferrari-Piloten für den Großen Preis von Europa in Valencia wohl nicht abreißen. 40 Jahre, sieben Monate und 20 Tage wäre Schumacher bei dem Rennen auf dem Stadtkurs am Hafen alt.

Unterdessen ist Ferrari-Pilot Felipe Massa zwei Tage nach seinem schweren Unfall auf dem Hungaroring aus dem künstlichen Koma erwacht, doch mögliche Probleme am linken Auge könnten die Karriere des Formel-1-Fahrers eventuell beeinflussen. Wie weitere Untersuchungen ergaben, zog sich der 28-jährige Südamerikaner eine Schädigung des Sehnervs zu. Um die Schwere der Verletzung genauer beurteilen zu können, müsse Massa aber erst wieder in der Lage sein, das Auge vollständig zu öffnen, wie Professor Robert Veres vom AEK- Krankenhaus gestern berichtete. Ein Start noch in dieser Saison erscheint aber zunehmend unwahrscheinlicher. Massa wird nach Angaben von Lajos Zsiros, Chefchirurg des Budapester AEK-Krankenhauses, nicht mehr künstlich beatmet. Der 28-Jährige sei zwar schläfrig, aber ansprechbar und gebe spontane Antworten.

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