Wetterwarnung:

Nordosten stehen Gewitter und Starkregen bevor

Bisher kam der Nordosten um die starken Unwetter herum, die Südwestdeutschland heimgesucht haben. Das kann sich nun ändern.

Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg müssen am Mittwoch mit starken Gewittern rechnen.
Florian Gaertner/Symbolbild Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg müssen am Mittwoch mit starken Gewittern rechnen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte für Mittwoch vor Gewittern mit teils unwetterartigem Starkregen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Der Nordosten lag im Einflussbereich eines Tiefdruckgebiets, das warme und sehr feuchte Meeresluft mitbrachte.

Gewitter sollen sich in Vorpommern halten

Gegen Mittag rief der DWD für die Uckermark und den südlichen Teil des Kreises Vorpommern-Greifswald eine Unwetterwarnung der zweithöchsten Stufe aus. In der Region mussten mit schweren Unwettern mit Hagel gerechnet werden. Auch für die Mecklenburgische Seenplatte wurde vor Starkregen gewarnt. Am Nachmittag war hier jedoch wieder alles im grünen Bereich.

Die Schauer und Gewitter klingen zwar in der Nacht auf Donnerstag ab, können aber dennoch weiter Starkregen bringen. Gerade in Vorpommern sollen sie nur langsam abklingen. Danach ist stellenweise Nebel möglich. Am Donnerstag sollen in der ersten Tageshälfte erneut Gewitter auftreten, die vor allem in Vorpommern stark sein können.

Sommersturm am Freitag

Damit sind die Unwetter aber nicht vorbei. Für Freitag besteht laut Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net die Gefahr eines Sommersturms mit unwetterartigem Starkregen. Stellenweise sollen Sturmböen mit einer Windgeschwindigkeit von bis zu 90 Kilometer pro Stunde auftreten können.

"Ein Sturmtief kann zu dieser Jahreszeit selbst mit solchen Windgeschwindigkeiten recht problematisch werden, denn die Bäume sind bereits dicht belaubt und bieten eine ideal Angriffsfläche für die Sturmböen", sagt Dominik Jung. Bis Samstag sind laut Vorhersage hohe Niederschlagsmengen möglich, die örtlich zu Überschwemmungen führen können.

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Kommentare (4)

Nun erdreistet sich diese Zeitung schon den fast zeitnahen Zeitpunkt der Apokalypse in MeckPomm vorherzusagen, eigentlich ist es eine Domäne der dünnhäutigen Damen des NDR RMV. Was soll uns diese Schwachsinnsnahberichtung eigentlich suggerieren?

Sehr geehrter Nutzer Schulz, Wetterberichterstattung hat auf nordkurier.de und im Nordkurier regelmäßig einen wichtigen Platz. Gerade bei Wetterumschwüngen oder -lagen, auf die man sich einstellen sollte, informieren wir unserer Leser mit eigenen Artikeln. Aus den vergangenen zwei Wochen wissen wir, dass mit Wetterwarnungen häufig zu leichtfertig umgegangen wird. Die Menschen in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen wurden häufig durch die Unwetter überrascht. Über die fatalen Folgen haben wir berichtet. Diese schlimmen Erfahrungen wollen wir unseren Lesern ersparen. Wenn Sie das als Warnung vor der Apokalypse interpretieren, fragen Sie sich bitte und antworten Sie das auch gerne hier, wie groß der Aufschrei - auch Ihr privater - wäre, wenn wir die amtlichen Unwetterwarnungen des DWD verschweigen würden. Mit freundlichen Grüßen, Oliver Wunder, Nordkurier

An O.Wunder, wo auch immer in welcher Region Sie zu Hause sind, Derzeit sind lt. DWD keine Warnungen vor markantem Wetter (Stufe 2) in MV ausgewiesen. Woher nehmen Sie Ihre Verantwortung, um die Bürger in MV vor möglichen nicht erkennbaren Gefahren zu warnen? Ich bin schon leider etwas älter, aber Gewitter und Stürme gab es schon immer. Da Sie nicht in der Lage sind Ort und Zeit von Gefahren zu benennen möchte ich Sie nur um Zurückhaltung bitten. Ihre Dünnhäutlichkeit bei der Beantwotung von Kommentaren macht mir Angst ob Sie dem ernsthaften Bemühem des NK gerecht werden, den Bürgern des Einzugsbereiches desselben gerecht werten. Ich wünsche Ihnen persönlich natürlich weiterhin viel Erfolg!

Sehr geehrter Nutzer Schulz, wie im Artikel deutlich gemacht, stützt sich die Berichterstattung auf zwei genannte Quellen, eine davon ist amtlich. Der Deutsche Wetterdienst warnt auf www.dwd.de auf der Karte, die Sie in der Bildschirmmitte rechts finden, vor markantem Wetter in ganz MV und Teilen Brandenburgs, und in einem mehrmals aktualisierten Warnlagebericht. Die Internetseite www.unwetterzentrale.de von Meteomedia, hinter der Jörg Kachelmann steckt, hat sogar teilweise Warnstufe rot für Teile MVs ausgerufen. Inzwischen haben uns auch mehrere Leserberichte erreicht, die von starken Gewittern in Vorpommern berichten. Mit freundlichen Grüßen, Oliver Wunder, Nordkurier-Redaktion