Alarm im Buckingham-Palast:

Prinz als Einbrecher angesehen

Eine Sicherheitslücke hat die Polizisten von Scotland Yard wieder einmal so dastehen lassen, wie sie in englischen Komödien gerne karikiert werden – als die Volltrottel vom Dienst.

Im Buckingham Palast gibt es erst Sicherheitslücken und dann übereifrige Polizisten.
TAL COHEN Im Buckingham Palast gibt es erst Sicherheitslücken und dann übereifrige Polizisten.

Zufrieden dürfte Queen Elizabeth II. mit ihren Sicherheitsbeamten im Buckingham Palast nach dieser Woche nicht sein. Erst schaffte es ein Einbrecher über die Mauer bis hinein ins Innere ihres Dienstsitzes in London. Aufgescheucht von diesem Ereignis, stoppten übereifrige Polizisten 48 Stunden später den zweitältesten Sohn der Queen, Prinz Andrew (53). Erst als er sich ausweisen konnte, durfte er seinen Abendspaziergang durch den Park des Palastes fortsetzen.

Die Boulevardzeitung „Daily Express“ will gar erfahren haben, dass die Polizisten sogar die Waffe zogen und den Prinzen aufforderten: „Sofort auf den Boden.“ Scotland Yard beeilte sich jedoch mit der Feststellung, weder sei eine Waffe gezogen worden, noch sei es zur Anwendung von Gewalt gekommen. Der Mann habe sich zufriedenstellend ausweisen können, hieß es. Der Palast wollte sich zu der Angelegenheit erst einmal nicht äußern. Die Queen und Prinz Philip machen noch bis Oktober Sommerferien auf Schloss Balmoral in Schottland. Sie besuchten am Wochenende ein Dudelsack-Festival, statt sich mit der Sicherheit in London auseinanderzusetzen.

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