Bahn entgleist in den USA:

Tote bei Zugunglück in New York

Am Sonntag nach Thanksgiving sterben mindestens vier Menschen beim Entgleisen einer Regionalbahn. Es hätte aber noch viel schlimmer kommen können.

Am Sonntag sprang ein Vorortzug in der Bronx aus den Gleisen, stürzte um und blieb zum Teil im Wasser des Hudson River liegen.
Andrew Gombert Am Sonntag sprang ein Vorortzug in der Bronx aus den Gleisen, stürzte um und blieb zum Teil im Wasser des Hudson River liegen.

Nur ein paar Stunden später hätte der tragische Unfall eine furchtbare Katastrophe werden können: In New York sind mindestens vier Menschen bei einem Zugunglück ums Leben gekommen. Dutzende wurden zum Teil schwer verletzt, als am Sonntagmorgen (Ortszeit) ein Vorortzug in der Bronx aus den Gleisen sprang, umstürzte und zum Teil im Wasser des Hudson River liegen blieb. Die Unglücksursache? Zunächst ein Rätsel.

Angesichts der Toten klingt es makaber, aber New York könnte noch Glück gehabt haben: Denn am frühen Sonntagmorgen war der Zug nur spärlich besetzt. Einen Tag später wäre er vollgestopft gewesen mit Menschen, die wie jeden Wochentag aus den Vororten zur Arbeit nach Manhattan oder die anderen Stadtteile New Yorks hetzen. Und selbst ein paar Stunden später wäre der Zug voller gewesen: Der Sonntag ist der letzte Tag des langen Thanksgiving-Wochenendes, an dem mehr Amerikaner unterwegs sind als an jedem anderen Wochenende des Jahres. Flugzeuge, Autobahnen und auch Züge quellen dann über vor Menschen.

Glück war nicht nur, dass der Zug nicht voll war. Glück war auch, dass er nicht Feuer fing oder ein paar Sekunden später entgleiste. Dann hätte er gegen die Stahlträger der Station rasen oder direkt in den eiskalten Hudson stürzen können.

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