Bei Michelle Obama abgekupfert:

Trump blamiert sich mit Ansprache

Dass Donald Trump mit seinen Reden polarisiert, ist bekannt. Nun muss sich aber seine Frau Melania nach dem Republikaner-Parteitag Vorwürfe gefallen lassen.

Melania Trump sprach auf dem Republikaner-Parteitag von Werten, fast wortgleich wie die aktuelle First Lady Michelle Obama.
Michael Reynolds Melania Trump sprach auf dem Republikaner-Parteitag von Werten, fast wortgleich wie die aktuelle First Lady Michelle Obama.

Was von Melania Trumps Auftritt hängen bleibt, ist nicht die erwartbare Preisung ihres Gatten. Eine lange, zentrale Passage ihrer Rede ist fast wortgleich mit dem, was Michelle Obama 2008 gesagt hat, in einer Rede auf dem Nominierungsparteitag des späteren Präsidenten Barack Obama. Montagabend, Parteitag der Republikaner, Primetime der US-Sender, alle Augen auf Melania. Es ist ihre erste politische Rede. Als Einleitung ein gemeinsamer Auftritt mit Donald.

Und dann spricht Melania Trump von Werten. Das hätten ihr die Eltern mitgegeben: „Dass du hart arbeitest für das, was du im Leben willst; dass dein Wort gilt und du tust, was du sagst“. Michelle Obama war vor acht Jahren wortgleich. Es gibt noch eine ganze Reihe anderer Sätze, die sich sehr gleichen, stark ähneln oder mindestens kräftig inspiriert wirken. Donald Trumps Team reagierte rasch: „Beim Schreiben ihrer wunderschönen Rede hat sich Melanias Schreiber-Team Notizen über die Inspirationen ihres Lebens gemacht und in einigen Fällen Fragmente mit einbezogen, die ihr eigenes Denken wiedergaben.“ Und: „Gemeingut“ seien die kritisierten Worte, die Vorwürfe absurd“.

 

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