Unwetter befürchtet:

Wetterdienst warnt weiter vor Gewittern - viele Verletzte am Samstag

Meteorologen zufolge bleibt es weiter ungemütlich: Am Sonntag ist deutschlandweit mit Unwettern zu rechnen, ab Montag hauptsächlich im Nordosten.

Ab Montag ist im Nordosten mit kräftigen Gewittern und Hagel zu rechnen.
Nicolas Armer Ab Montag ist im Nordosten mit kräftigen Gewittern und Hagel zu rechnen.

Starke Gewitter haben am Wochenende in einigen Regionen Deutschlands erhebliche Schäden angerichtet. Allein durch einen Blitzeinschlag nach Abpfiff eines Jugend-Fußballspiels im rheinland-pfälzischen Hoppstädten wurden nach neuen Polizeiangaben 33 Menschen teils schwer verletzt, darunter 29 Kinder. Während die Nacht zu Sonntag ruhig verlief, ist tagsüber laut Deutschem Wetterdienst (DWD) wiederholt mit starken Gewittern in fast allen Landesteilen zu rechnen.

Schuld daran sei das Tief "Elvira", das schwülwarme "Waschküchenluft" ins Land bringe. Am Sonntagnachmittag ist demnach fast überall in Deutschland mit Gewittern zu rechnen. Mancherorts könnten sich daraus Unwetter entwickeln. Wo genau, sei derzeit noch nicht vorherzusagen.

Zu Beginn der kommenden Woche verlagere sich der Schwerpunkt der Unwetter auf den bisher verschont gebliebenen Osten und Norden. Am Montag sei dort mit kräftigen Gewittern, Hagel und vor allem an der Küste mit starken Böen zu rechnen. Mindestens bis Freitag muss laut Wetterdienst deutschlandweit noch mit starken Regenfällen und weiteren Gewittern gerechnet werden.

In Hoppstädten schlug der Blitz am Samstag buchstäblich aus heiterem Himmel auf dem Fußballplatz ein. Nachdem es zunächst geheißen hatte, insgesamt 35 Menschen seien ins Krankenhaus eingeliefert worden, korrigierte die Polizei in der Nacht zum Sonntag ihre Angaben: Es seien 29 Kinder und vier Erwachsene verletzt worden.

Nicht nur in Deutschland hatten die Gewitter am Wochenende schwere Folgen. Ein 40-jähriger Wanderer starb in Polen bei einem Blitzeinschlag. In Paris traf ein Blitz eine Kindergeburtstagsfeier in einem Park. Dabei wurden elf Menschen verletzt, darunter acht Kinder.

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