Schmuggelroute unterbrochen:

Zoll entdeckt Kokain in Millionenwert

Berliner Zöllner spüren am Flughafen Tegel sechs Kilo hochreines Kokain auf. Der mutmaßliche Haupttäter sitzt in Spanien - und wird festgenommen.

Das Koks sollte von der Dominikanischen Republik über Deutschland nach Spanien gelangen.
Christian Charisius Das Koks sollte von der Dominikanischen Republik über Deutschland nach Spanien gelangen.

Zöllner haben am Flughafen Berlin-Tegel sechseinhalb Kilo hochreines Kokain aus der Dominikanischen Republik aufgespürt. Es war in zwölf Verstärkern für Musikanlagen versteckt. Der Verkaufswert der Droge betrage rund eineinhalb Millionen Euro, wie das Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg am Donnerstag mitteilte. Die Berliner Zöllner konnten erst zugreifen, nachdem sie einen Tipp von Kollegen aus Frankfurt am Main erhalten hatten. Um den Hintermännern auf die Spur zu kommen, sei das Schmuggelgut anschließend auf die spanische Ferieninsel La Palma gebracht worden, hieß es. Dort wohnte der 37 Jahre alte Empfänger der Sendung, der nach der Zustellung sofort dingfest gemacht wurde. Er gilt als Haupttäter. „Danach haben wir noch wochenlang weiter ermittelt“, sagte ein Sprecher des Zollfahndungsamts. Weitere Verdächtige wurden aber bisher nicht festgenommen. Die Zöllner am Flughafen Tegel hatten die Droge bereits im April gefunden. Der Spanier wurde im Mai verhaftet.

 

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