Arbeitsorganisation:

Forscher: Eingespielte Teams machen weniger Fehler

Vertrauen ist gut - das hat die Kontrolle von Forschern ergeben. Sie ermittelten, welche Gruppen eine Softwaredienstleisters besonders gut arbeiten.

Arbeiten Mitarbeiter lange zusammen, werden sie eingefahren und unkreativ? Von wegen! Eingespielte Teams machen im Gegenteil weniger Fehler und sind häufig auch leistungsfähiger. Das berichtet die Zeitschrift „Harvard Business Manager“. So untersuchten Forscher 1004 Entwicklungsprojekte des Softwaredienstleisters Wipro in Bangalore in Indien.

Sie ermittelten, wie intensiv die beteiligten 11 376 Mitarbeiter zuvor zusammengearbeitet hatten. Dann schauten sie sich die Leistungen der einzelnen Projektgruppen an.

Die Forscher prüften zum Beispiel, ob die Projektgruppen Abgabetermine einhielten oder im Budget blieben. Die Vertrautheit der Mitarbeiter miteinander maßen sie etwa daran, wie oft sie in den vorhergehenden drei Jahren zusammenarbeiteten. Dann ordneten sie die Gruppen auf einer Vertrauensskala ein. Es zeigte sich, dass die Teams weniger Fehler machten, je besser sie sich vertraut waren.

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