Neuer Job:

Im Vorstellungsgespräch auch bei Provokation ruhig bleiben

Vorstellungsgespräch sind für die Bewerber eine besondere Belastung. Die Nervosität, das Bangen, ob alles gut geht - und dann schießt auch noch der Personaler quer.

Lächeln schadet nie - auch wenn der Personaler versucht, den Bewerber zu provozieren.
Jens Schierenbeck Lächeln schadet nie - auch wenn der Personaler versucht, den Bewerber zu provozieren.

Bewerber geraten bei einem Vorstellungsgespräch oft enorm unter Druck. Etwa, wenn der Personaler nach kurzem Small-Talk zur Begrüßung unvermittelt auf "Angriff" schaltet und provokante Fragen wie "Liegt diese Position nicht über Ihren Fähigkeiten?" stellt. In solch einer Situation ist es das Wichtigste, sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen, rät der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) in seinem neuen Bewerbungshandbuch.

Souverän auftreten, sachlich bleiben

Das Ziel des Personalers sei es, mit solchen Provokationen herauszufinden, wie der Bewerber unter Stress reagiert. Souverän treten diejenigen auf, die betont sachlich bleiben. Patzige Antworten kommen dagegen meist schlecht an.

Um bei provokanten Fragen einen kühlen Kopf zu behalten, könne es helfen, sich klarzumachen, dass der Personaler nichts gegen einen persönlich hat, sondern einen nur aus der Reserve locken will. Und auch wenn es schwer fällt: Selbst wenn der Personaler dem Bewerber ständig ins Wort fällt, sollte der Jobsuchende ihn immer ausreden lassen. Andernfalls zeige das nur, dass der Personaler Erfolg hat - und der Bewerber auf die Provokationen einsteigt.

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