Lehrer bei Facebook:

Vorbild oder Freund im Internet

Wenn Lehrer wissen wollen, was Schüler bewegt, müssen sie auch neue Methoden und Wege finden.

dpa

Wollen Lehrer die Lebenswirklichkeit ihrer Schüler verstehen, müssen sie in sozialen Netzwerken wie Facebook aktiv sein. Gleichzeitig bringt ein eigenes Profil für Lehrkräfte neue Fragen mit sich. Dazu zählt unter anderem der Umgang mit Feundschaftsanfragen der Schüler. Wichtig sei hier, alle Anfragen gleich zu behandeln, sagt Ratgeber-Autorin Barbara Kettl-Römer. Lehrkräfte sollten transparent machen, wann sie eine Anfrage annehmen und wann eher nicht.

Außerdem müssten sie versuchen, in sozialen Netzwerken ein Vorbild für ihre Schüler zu sein. Das bedeutet etwa, dass sie nicht ohne das Einverständnis von Dritten Fotos von ihnen posten. Außerdem sollten alle Einträge – nicht nur von Lehrern – sowohl inhaltlich als auch im Stil so gestaltet sein, dass sie auch in der Innenstadt plakatiert werden könnten, betont Kettl-Römer.

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