Kartoffelfest in Schwichtenberg
Puffer finden erneut reißenden Absatz
Kartoeffelfest 2008
Fotos: Grank Wilhelm

Schwichtenberg (wil).
Der Kartoffelbauer aus Stretense kann die Beliebtheit des Kartoffel- und Backofenfestes in Schwichtenberg an Zahlen fest machen. Jahr für Jahr transportiert er mehr Tüften zum Museumsdorf, um die Säcke zu verkaufen. Diesmal packte er wieder 25 Prozent mehr auf die vier Hänger. Knapp 20 Tonnen waren es zum 10. Kartoffelfest. Kaum ein Durchkommen war am Sonnabend auf dem Anger des Museumsdorfes. Tausende Besucher aus Mecklenburg-Strelitz, Neubrandenburg und den umliegenden Kreisen strömten nach Schwichtenberg. Wie immer heiß begehrt waren die selbst gemachten Kartoffelpuffer. Um für Entspannung in den Warteschlangen zu sorgen, hatte der Heimatverein in diesem Jahr zwei Pufferstände eingerichtet.

Ines Luckow aus Strasburg besuchte mit ihrer Tochter das Fest bereits zum dritten Mal. Sie kommt vor allem auch wegen der Einkellerungskartoffeln. Zwei Zentner wolle sie diesmal mitnehmen, sagte sie. Aber auch die kulinarischen Angebote würden locken, wie die Grützwurst und das Steinofenbrot oder auch die Brotaufstriche. Für die sorgen schon seit Jahren unter anderem Ilona und Harald Brenneiser aus Ferdinandshof. „Es gibt hier jedes Mal eine tolle Resonanz“, zeigte sich Harald Brenneiser zufrieden, der neben Chutneys neu auch Senf und Konfitüren im Angebot hatte. Interessante Kartoffel-Rezepte präsentierten wieder einmal Marion Herrholz und Gisela Daedelow. Diesmal zauberten sie sogar Kartoffel-Pudding.
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