Rund um den Kummerower See
„Muck“ begeistert von Menschen und Region
Lichterfest. Viel Lob gibt es für die elfte Veranstaltung
vom Schirmherrn
und von Gästen. An drei Tagen zeigten
die
Gemeinden am See ein farbenprächtiges Bild.
Von Georg Wagner
Bunte Lichter auf dem Darguner Klostersee: Fast zehn Boote reihten sich nach 20 Jahren Pause wieder bei der Gondelfahrt ein. Foto: Gräfe
Kummerower See. Als am Sonntag in Kummerow die Seeschwimmer
das Ufer erreicht hatten, in Verchen der Fisch gegessen und das
11. Lichterfest beendet war, hatte dessen Vereinsvorsitzender Jörg Rau zweierlei ins Gesicht geschrieben: einen Sonnenbrand und viel Begeisterung.

Die Röte rührte von der Fahrt mit Schirmherr „Muck“ Hartmut Schulze-Gerlach im Boot und Wagen durch die Festorte, die Begeisterung von dem, was sie dort erlebten. „Es war toll, ich habe noch von keiner Seite Negatives gehört“, sagte Rau am Sonntag. „Beeindruckt hat mich das Bild mit internationaler Beteiligung durch das Tanzfestival. So eine Farbenpracht, so freundliche Menschen, das passte wunderbar zum Lichterfest.“
Schon am Freitagabend herrschte nach der Eröffnung Stimmung, etwa beim Bootskorso in Dargun und dem Tanz in Sommersdorf, beim Nachtturnier in Kummerow und dem Konzert mit „Goodboy“ und „Stamping Feet“ in Verchen. Am Sonnabend wurde dann bei hochsommerlichen Tages- und milden Abendtemperaturen in den einzelnen Gemeinden richtig gefeiert. Zwar hielt sich der Zulauf vor allem tagsüber teils etwas in Grenzen, doch die Stimmung war allenthalben gut. Und das Programm brachte offenbar für jeden etwas.
Otto Kliefot beispielsweise gefielen in Verchen die „Strandfichten“ im Festzelt. „Die haben unheimlich Stimmung gemacht.“ Nach drei Jahren war er in diesem Jahr erstmals wieder zum Fest gekommen und bereute es nicht. „Das Lichterfest, das ist schon was. Denn sonst hat man ja nichts mehr.“ Ein „Muss“ ist ein Besuch dort für den Demminer Manfred Gehrmann. „Das ist man den Organisatoren einfach schuldig“, fand er. „Es ist eine schöne Sache, dass das Lichterfest jedes Jahr wieder stattfindet. Ich kann da nur sagen, Hut ab vor dem Organisationskomitee, dass sie es jedes Jahr auf die Beine stellen.“
In dieser Einschätzung durfte Gehrmann sich einig wissen mit dem Schirmherrn. Hartmut Schulze-Gerlach. Ohne besondere Erwartungen gekommen, war er am Samstagabend des Lobes voll. „Das ist spitzenmäßig“, sagte er. „Ich kann nur in Superlativen reden. Das ist so liebevoll gemacht und eine logistische Meisterleistung.“
Beeindruckt habe ihn aber auch die Balance zwischen Natur und Tourismus, die hier herrsche. „Man kann nur hoffen, dass es so bleibt.“
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