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15.000 Gäste kommen zum Fest am Fluss |
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| Sommerevent. Das traditionelle Kutterwettrundern und die Konzerte am Abend bescherten der Stadt Anklam beim Fest am Peeneufer einen Besucherrekord. |
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| Von Ulrike Rosenstädt und Stefan Stuth |
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| Von Freitag- bis Sonntagabend kamen tausende Besucher an die Anklamer Peenepromenade. Die zahlreichen sportlichen Aktivitäten und die Konzerte am Abend sorgten für den großen Besucherzulauf. „Wir sind sehr zufrieden und freuen uns, dass die Veranstaltungen so gut angenommen wurden und bedanken uns bei den Organisatoren und den Sponsoren“, sagte Anklams amtierender Bürgermeister Detlef Butzke. Foto: Ulrike Rosenstädt | |
| Anklam. „In den drei Tagen sind schätzungsweise 15 000 Besucher hier über das Festgelände gelaufen“, zog Cheforganisator Wilfried Hornburg am Sonntag eine erste positive Bilanz. Der Sachgebietsleiter für Kultur, Bildung, Sport und Jugend der Stadt hatte gemeinsam mit der Veranstaltungsagentur „Melody“ das Programm erarbeitet. „Wir mussten bedenken, allen Generationen und somit vielen Interessen gereicht zu werden und ich denke, dass es uns ganz gut gelungen ist“, sagte er. Nun, die Besucherzahlen sprechen für sich und auch das Wetter spielte mit. So standen Kutterrudern, Peeneschwimmen und die zahlreichen kulturellen Beiträge alle unter einem sonnigen Stern. |
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| Bei den Vor- und Nachmittagsprogrammen hatten vor allem Familien bei den Auftritten der Hansesänger aus dem niederländischen Deventer oder der Gesangsgruppe „Legenda“ aus Kaliningrad sowie bei den Darbietungen der verschiedensten Tanzgruppen ihr Vergnügen. Bei den Auftritten von dem Duo Geier Sturzflug am Freitagabend und bei der Show von Vollker Racho zur später Stunde am Sonnabend blieb auf der Fläche vor der Hauptbühne kein Plätzchen frei. „Das ist schon enorm“, sagte Melody-Geschäftsführer René Haupt, der neben Alexander Stuth von der Ostseewelle an den drei Tagen moderierte. Am Sonnabendnachmittag durften die Anklamer erleben, dass ihr Showtalent aus Rostock kommt. Die 20jährige Melanie Quade überzeugte mit ihrem Gesang, erhielt von der Jury 20 Punkt und gewann schließlich. Gejubelt wurde auch am Ende der sportlichen Darbietungen: Grund dazu hatten die Ruderer vom Team „Tiefbau Sommerfeld“. Vor den Augen hunderter Schaulustiger konnten sie das diesjährige Kutterwettrudern in einer Zeit von 4:09,28 Minuten zu ihren Gunsten entscheiden. In der Endabrechnung hatten die Starter um Matthias Fricke über drei Sekunden Vorsprung auf das zweitplatzierte Taekwondo-Team vom Anklamer Budo-Verein. Die Stadtwald-Piraten belegten den Bronzerang. Den undankbaren vierten Rang erreichten bei den Herren die Vorjahressieger vom Team „E.ON Edis“. Den Wettbewerb der Frauen entschieden dagegen die „Peenegirls“ für sich. Sie verwiesen die Ruderinnen vom ASB Anklam und die Marine-Girls Rheinsberg auf die beiden weiteren Podestplätze. In diesem Jahr nahmen insgesamt 18 Mannschaften am Kutterwettrudern teil. Beim Peeneschwimmen waren 25 Teilnehmer am Start. Den Sieg sicherte sich der Berliner Gunnar Splittgerber. Ob bei der Suche nach dem Anklamer Showtalent, beim Auftritt der Hansesänger aus Deventer oder bei der Auszeichnung der Kutterwettruderer an der Hauptbühne fanden sich immer wieder viele Zuschauer ein. |
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| Flott ging es anschließend beim Hafenfest auf jeden Fall zu. Mehr als 500 Lassaner, Touristen, Künstler und Händler sorgten dafür, dass es ein fröhliches und abwechslungsreiches Fest wurde. „Bis in den Morgen wurde gefeiert. Ich denke, die Lassaner haben den umgestalteten Hafenvorplatz und auch die Notke-Stele sehr positiv angenommen“, ist Gransow zufrieden. Stimmen zum Fest Ilse Stein, Angermünde: „Ich bin extra aus Angermünde zu meiner Anklamer Freundin gereist, um beim Hansefest dabei sein zu können. Mir gefällt die ganze Atmosphäre hier. Diesmal ist es auch durch das Riesenrad besonders schön. Christiane Lorenz, Anklam: „Wir sind hier, um die Kutterruderer anzufeuern. Es gefällt mir in diesem Jahr gut, dass es auch eine größere Westbühne gibt, bei der etwas los ist.“ Jan Duckwitz, Ziethen: „Ich möchte mir gerne die Talenteshow anschauen und auf den Rummel gehen, der gefällt mir gut.“ Jürgen Klettke: „Das Wetter spielt mit und das Fest ist gut organisiert. Es ist eine gute Gelegenheit, um Bekannte zu treffen. Mir gefällt besonders gut die Nordseite, von der man alles schön anschauen kann.“ Marina Zander: „Ich finde es sehr wichtig für die Stadt, einmal im Jahr so ein großes Fest zu organisieren.“ |
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