Außenstelle der Erstaufnahme:

1700 Flüchtlinge kommen nach Wünsdorf

Zurzeit wird an den Gebäuden südlich von Berlin allerdings noch gebaut. Bis Jahresende sollen die ersten 500 Menschen einziehen.

Finanzminister Görke (links) sah sich am Freitag die Bauarbeiten an.
Patrick Pleul Finanzminister Görke (links) sah sich am Freitag die Bauarbeiten an.

In der künftigen Außenstelle Wünsdorf (Teltow-Fläming) der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber Eisenhüttenstadt sollen bis 2017 insgesamt rund 1700 Menschen unterkommen. Für 1200 Flüchtlinge stehen dann Plätze in festen Gebäuden und für weitere 500 in Containern zur Verfügung, sagte Finanzminister Christian Görke (Linke) am Freitag bei einem Besuch vor Ort. Schon in der Zeit bis Jahresende werden die ersten 500 Menschen in Wünsdorf erwartet.

Der Standort südlich von Berlin wurde vor allem wegen der verkehrsgünstigen Lage ausgewählt. Derzeit werden nach Angaben von Görke die Gebäude mit einem Aufwand von 35 Millionen Euro hergerichtet. Die Aufträge gingen bis auf einen einzigen nach Ministeriumsangaben nur an märkische Firmen. Zur Versorgung der Flüchtlinge und Asylbewerber wird ein Wirtschaftsgebäude komplett neu errichtet. Drei Häuser erhalten neue Sanitärtrakte, unter anderem mit Duschen und Toiletten.

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