Drei Feuer gelegt:

20-Jähriger gesteht Brandstiftung

In Karstädt musste die Feuerwehr mehrmals Flammen in einem Wohnblock löschen. Zahlreiche Menschen wurde evakuiert. Nun gab ein junger Mann zu, dafür verantwortlich zu sein.

Nach den Taten konnte die Polizei einen Verdächtigen ermitteln. Dieser räumte die Brandlegungen ein.
Patrick Pleul Nach den Taten konnte die Polizei einen Verdächtigen ermitteln. Dieser räumte die Brandlegungen ein.

Ein 20 Jahre alter Tatverdächtiger hat gestanden, für zwei Brände in einem Wohnblock in Karstädt verantwortlich zu sein. Wie es am Freitag von der Polizeidirektion Nord hieß, gestand der Mann, die Feuer am 14. und am 24. Januar gelegt zu haben. Die Polizei hatte wegen Brandstiftung ermittelt. Der 20-Jährige wurde noch am Freitag am Amtsgericht Perleberg vorgeführt, hieß es weiter. Er wurde anschließend in eine Klinik für psychisch auffällige Personen gebracht.

Bei dem ersten Brand wurde am Morgen des 14. Januar zunächst ein Kellerverschlag in dem Wohnblock angezündet. Das Feuer war jedoch von selbst erloschen, so die Polizei. Gegen Mittag mussten Polizei und Feuerwehr zu dem Haus erneut anrücken. Diesmal drang Qualm aus dem Keller und dem Hausflur. 17 Bewohner wurden mit dem Verdacht auf Rauchgasverletzungen evakuiert und behandelt. Einige mussten von der Feuerwehr mit einer Drehleiter aus dem Gebäude gebracht werden, da der untere Bereich des Gebäudes bereits in Flammen gestanden hatte. Vor Ort wurde für die Betroffenen ein Sanitätszelt aufgebaut.

Nur zehn Tage später kam es in dem Wohnblock wieder zu einem Brand, diesmal im Kinderzimmer einer Wohnung. Dort wurde ein Sofa angezündet. Der 20-Jährige Sohn des Mieters musste wegen einer Rauchgasvergiftung behandelt werden, wie es von der Polizei hieß. Die Wohnung war anschließend nicht mehr bewohnbar, die betroffene Familie kam in einer anderen unter.

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