Feuerwehrwettbewerb um Neujahrspokal:

20-Jähriger gewinnt beim Wettbewerb im Leitersteigen

Wenn sie gerufen werden, geht es oft um Leben und Tod. Sport ist darum unverzichtbar für Feuerwehrleute. Gerne messen sie bei Wettkämpfen ihre Kräfte.

Höhepunkt der Wettkämpfe ist das Hakenleitersteigen am Übungsturm der Werksfeuerwehr.
Patrick Pleul Höhepunkt der Wettkämpfe ist das Hakenleitersteigen am Übungsturm der Werksfeuerwehr.

Feuerwehrleute aus Ostdeutschland und Tschechien haben in der Lausitz beim Leitersteigen ihre Schnelligkeit getestet. Gegen den Thüringer Tom Gehlert (20) von der Feuerwehr Burkersdorf hatten alle anderen keine Chance. Er brauchte lediglich 14,61 Sekunden für eine Distanz von etwa zwölf Metern, teilte eine Sprecherin des Energiekonzerns Vattenfall mit. Der Sportler, der mehrfach Wettkämpfe gewonnen hat und auch im Fernsehen zu sehen war, erhielt den traditionellen Neujahrspokal.

Die Werksfeuerwehr und der Landesfeuerwehrverband richteten das Spektakel in diesem Jahr zum 15. Mal seit 1999 aus. Nach Angaben der Veranstalter beteiligten sich rund 30 Feuerwehrleute aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Thüringen und Tschechien. Austragungsort war das Gelände der neuen Feuerwache am Kraftwerk Jänschwalde, wo ein 30 Meter hohes Gebäude mit Steigeturm und Schlauchturm steht.

Beim sogenannten Hakenleitersteigen klettern die Feuerwehrleute von Stockwerk zu Stockwerk, indem sie die Haken der Leiter an der Fassade einhängen. Neben diesem Wettbewerb gibt es weitere Disziplinen im Feuerwehrsport, beispielsweise Löschangriffe oder Hindernislauf. Sie sollen Schnelligkeit, Umsichtigkeit und Ausdauer fördern – im Ernstfall wichtige Eigenschaften.

In Brandenburg betreiben laut Innenministerium etwa 10 000 Frauen und Männer Feuerwehrsport. Insgesamt gibt es landesweit etwa 46 000 Feuerwehrleute, knapp 11 000 sind bei der Jugendfeuerwehr.

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