:

20 Menschen sterben während Biker-Saison in Brandenburg

Für die Motorradfahrer geht langsam die Saison zu Ende. Die Unfallzahlen sind gesunken. Doch auch diesmal ist es wieder zu schweren Unfällen gekommen.

800 Menschen wurden bislang bei Unfällen mit Motorrädern im Land in diesem Jahr verletzt.
Bachmann Nestor 800 Menschen wurden bislang bei Unfällen mit Motorrädern im Land in diesem Jahr verletzt.

In den ersten neun Monaten des Jahres waren knapp 1300 Motorradfahrer in Unfälle in Brandenburg verwickelt. 20 Menschen starben, sagte der Sprecher des Brandenburger Polizeipräsidiums, Dietmar Keck. Im Jahr 2012 waren bis Ende September 21 Tote zu beklagen.

Die Unfallzahlen seien um etwa zehn Prozent zurückgangen. Nach vorläufigen Angaben wurden von Januar bis September 800 Menschen verletzt, im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es noch 973.

Etwa die Hälfte der Menschen, die einen Motorradunfall verursachten, waren im Alter zwischen 25 und 50. In etwa zwei Drittel der Unfälle waren Maschinen über 125 Kubikzentimeter beteiligt.

„Hauptunfallursache ist der ungenügende Sicherheitsabstand“, erläuterte der Polizeisprecher. Zu hohe Geschwindigkeiten schlagen ebenfalls zu Buche. Keck appellierte, die eigenen Fahrkünste nicht zu überschätzen. Auch sollte die Faszination der Geschwindigkeit und die Kraft der Maschine nicht die Fahrweise beeinflussen. Wichtig sei auffällige Schutzkleidung, um von anderen Verkehrsteilnehmern erkannt zu werden. Vorgeschrieben sei auch das Fahren mit Licht.