46 Studienplätze:

Ärzte-Uni startet in Neuruppin

Erstmals seit der Wende kann man an einer brandenburgischen Hochschule Medizin studieren.

Die Hochschule arbeitet eng mit den Ruppiner Kliniken zusammen.
Bernd Settnik Die Hochschule arbeitet eng mit den Ruppiner Kliniken zusammen.

Mit 46 Studenten startet die neugegründete Medizinische Hochschule (MHB) in Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) im Sommersemester die Ausbildung von Medizinern in Brandenburg. „In der Einrichtung der Medizin-Hochschule sehen wir eine wichtige Maßnahme gegen den Ärztemangel in Brandenburg“, sagte Professor Johannes Albes, der künftig an der Hochschule unterrichtet, laut Mitteilung vom Donnerstag. Brandenburg war bislang das einzige Flächenland ohne eigene Medizin-Hochschule. „Alle profitieren: Medizinstudenten, die Klinken als Arbeitgeber und natürlich die Menschen im Land“, unterstrich Albes.

Die MHB wurde erst Ende Oktober gegründet und wird von den Ruppiner Kliniken, dem Städtischen Klinikum Brandenburg/Havel und der Immanuel Diakonie getragen. Für die 46 Studienplätze waren rund 200 Bewerbungen eingegangen. Finanziert wird die Hochschule unter anderem über Studiengebühren. So werden im Bereich Humanmedizin für das Regelstudium von rund sechs Jahren 115 000 Euro fällig.

Zur Absicherung werde jedem Medizinstudenten ein Darlehen in Höhe von 80 000 Euro von MHB-Partnerkliniken angeboten, erläuterte Referentin Antolic Rolle vom Dekanat der MHB.

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