Auszeichnung durch den Sportminister:

Angermünde ist sportlichste Stadt in Brandenburg

Sport ist nicht nur Spitzenfußball und Formel 1. Viele Menschen sind selbst aktiv. Dazu brauchen sie aber mehr als Training und eine eigene Ausrüstung.

Bürgermeister Wolfgang Krakow (ganz rechts) kann sich über einen Scheck über 5000 Euro freuen.
Christina Schmidt Bürgermeister Wolfgang Krakow (ganz rechts) kann sich über einen Scheck über 5000 Euro freuen.

Günter Baaske, Brandenburgs Minister für Bildung, Jugend und Sport, hat am Mittwoch Angermünde den Titel „Sportlichste Stadt Brandenburgs 2014“ verliehen. Gemeinsam mit Christian Braune vom Landessportbund Brandenburg übergab er das mit der Auszeichnung verbundene Preisgeld von 5000 Euro an den Angermünder Bürgermeister Wolfgang Krakow.

„Der Sport spielt hier eine wichtige Rolle, verbindet zudem die verschiedenen Generationen und leistet damit einen entscheidenden Beitrag zur Lebensqualität einer Gemeinde, die auch mit ihrer bewegungsfreundlichen Infrastruktur immer mehr junge Familien anzieht“, sagte der Minister bei der Preisverleihung im Angermünder Ratssaal. Mit Angermünde darf sich nach Schönow 2001 und Schwedt 2009 der dritte uckermärkische Ort mit dem Titel schmücken.

Jeder Siebte ist sportlich aktiv

Die Jury hatte sich für die Stadt und ihre 23 Ortsteile entschieden, weil sich dort 38 Vereine und zahlreiche weitere Gruppen um eine aktive Freizeitgestaltung für Jung und Alt bemühen. Von Aerobic über die Bogenschützen bis hin zu Läufern und Wanderern – jeder siebte der rund 14 000 Angermünder treibt regelmäßig Sport.

Vor allem die Ballsportarten stehen hoch im Kurs. Die Stadt fördert die Aktiven unter anderem dadurch, dass sie Sporthallen und Trainingsplätze kostenlos zur Verfügung stellt.