Eingeschleppter Schädling:

Angst um Brandenburgs Kiefern

Der schädliche Kiefernfadenwurm könnte für märkische Wälder zu einer Gefahr werden. „Wir befürchten, dass der Wurm in Brandenburg eingeschleppt wird“, sagte Kati Hielscher vom Forst-Kompetenzzentrum Eberswalde.

In Brandenburg sorgt man sich um die Kiefern. Ein eingeschleppter Schädling könnte den Bäumen zu schaffen machen.
Patrick Pleul In Brandenburg sorgt man sich um die Kiefern. Ein eingeschleppter Schädling könnte den Bäumen zu schaffen machen.

Der rund 1 Millimeter große Schädling sei sehr aggressiv, vermehre sich stark und bringe Kiefern schnell zum Absterben. Derzeit lebe der Wurm vor allem in Portugal, Spanien und in Asien, sagte Hielscher. Doch über Holzlieferungen aus befallenen Gebieten könnte der Wurm auch in die Mark gelangen. „Wir sind alarmiert.“ In der Vergangenheit habe es Fälle gegeben, bei denen die Schädlinge in EU-Ländern in Verpackungsholz aufgetaucht seien. Zwischen 70 und 80 Prozent der Wälder in Brandenburg sind nach Angaben des Zentrums Kiefernwälder.

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