Zahlen für März:

Arbeitslosigkeit in der Uckermark bei 15 Prozent

Landesweit ging die Zahl der Jobsuchenden im März in Brandenburg leicht zurück. Der Nordosten des Landes weist allerdings nach wie vor die höchste Arbeitslosenquote auf.

Im März ist die Zahl der offenen Stellen bei den Arbeitsagenturen gestiegen.
Patrick Seeger Im März ist die Zahl der offenen Stellen bei den Arbeitsagenturen gestiegen.

Der Frühling hat den Arbeitsmarkt in Brandenburg deutlich belebt. Die Zahl der Arbeitslosen ging im März verglichen mit dem Vormonat um 4728 auf 115 406 zurück, wie die Regionaldirektion der Arbeitsagentur am Donnerstag in Berlin mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank auf 8,7 Prozent. Das waren 0,4 Prozentpunkte weniger als im Vormonat und 0,6 Prozentpunkte weniger als im März 2015. Die Zahl der offenen Stellen in Berlin und Brandenburg sei auf 45 141 gestiegen, sagte Direktionschefin Jutta Cordt: "Arbeitslosen eröffnen sich dadurch zahlreiche neue Jobchancen."

In allen märkischen Landkreisen und kreisfreien Städten ging die Zahl der Arbeitslosen im März zurück. Mit 15 Prozent ist die Quote in der Uckermark nach wie vor am höchsten, am niedrigsten ist sie in den Kreisen Potsdam-Mittelmark und Dahme-Spreewald mit jeweils 6,3 Prozent.

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