Urkunde überreicht:

Auszeichnung für Brandenburgs Behindertenpolitik

Es geht vor allem um das Zusammensein von Menschen mit und ohne Handicaps in Bereichen wie Bildung oder Arbeit.

Behinderte besuchen heute oft Regelschulen.
Uli Deck Behinderte besuchen heute oft Regelschulen.

Brandenburgs Sozialministerium ist für seine Behindertenpolitik ausgezeichnet worden. Die Bundesregierung würdigte das nachhaltige Engagement des Landes für seinen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, teilte das Ministerium am Mittwoch mit. Als zweites Bundesland nach Rheinland-Pfalz habe Brandenburg die Richtlinien umgesetzt, die seit 2009 verbindlich in ganz Deutschland gelten.

Sozialministerin Diana Golze (Linke) und der Landesbehindertenbeauftragte Jürgen Dusel erhielten deshalb in Berlin als Würdigung eine Urkunde. „Inklusion ist zunächst eine Haltungsfrage“, betonte Dusel.

Der Behindertenbeauftragte hofft auf eine Weiterentwicklung des 80-seitigen Aktionspaketes, das im November 2011 beschlossen worden ist. Es beinhaltet 136 konkrete Maßnahmen in acht verschiedenen Bereichen – wie zum Beispiel Kindergärten, Schulunterricht, Arbeitswelt, Wohnraum, Gesundheit oder auch Tourismus und Sport.

In Brandenburg leben laut Ministerium rund 370 000 Menschen mit Behinderungen in irgendeiner Form, darunter sind 238 000 schwerbehindert.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung