Bomben-Sprengung:

Autobahn 11 am Donnerstag abgeriegelt

Entweder ausharren oder weiträumig drum herum fahren: Für Autofahrer auf der A 11 bei Pfingstberg gibt es für gut eine Stunde nur diese beiden Möglichkeiten.

Auf der A 11 bei Pfingstberg geht am Donnerstag kurzzeitig nichts mehr.
dpa Auf der A 11 bei Pfingstberg geht am Donnerstag kurzzeitig nichts mehr.

Kraftfahrer, die am Donnerstagvormittag auf der Autobahn 11 unterwegs sind, müssen sich auf eine kurzzeitige Vollsperrung in der Nähe der Abfahrt Pfingstberg einstellen. Dort wurde Munition gefunden, die die Experten vom Munitionsbergungsdienst direkt vor Ort sprengen müssen. Nach der Untersuchung des Fundes kamen die Fachleute nämlich überein, dass es zu gefährlich wäre, die Munition wegzutransportieren. Deshalb muss der Bereich im kilometerweiten Umkreis abgesperrt werden.

Auch Bahnstrecke gesperrt

Für die Autofahrer bedeutet das, dass sie entweder eine Stunde auf der Autobahn ausharren oder auf einer Umleitungsstrecke den Bereich großräumig umfahren müssen. „Aufgrund der notwenigen Vollsperrung der Bahnstrecke Berlin-Stralsund sind wir an das Zeitfenster 10.10 bis 11.10 Uhr gebunden“, schildert Autobahnmeister Lars Kähler. Zeitgleich wird die A 11 Höhe Abfahrt Warnitz in Richtung Berlin und am Parkplatz Wilmersdorfer Forst komplett gesperrt. Ebenfalls wird die Landesstraße 24 zwischen Wilmersdorf und Suckow abgeriegelt.

Achtung: Ausweichen auf B 198 nicht möglich!

In diesem Zusammenhang gibt Lars Kähler zu bedenken, dass derzeit an der Brücke auf der B 198 in Greiffenberg Richtung Angermünde gebaut wird, sodass ein Ausweichen auf diese Strecke nicht möglich ist. Der Autobahnmeister empfiehlt Reisenden, die genau zu diesem Zeitpunkt fahren müssen, schon ab der Anschlussstelle Pasewalk-Süd die B 109 über Prenzlau, ab Abzweig Templin die L 100 bis Ortseingang Zerpenschleuse zu benutzen und dann über die B 167 auf die A 11 Richtung Berlin aufzufahren. In Richtung Stettin können Kraftfahrer über die B 109 über Prenzlau zur A 11 und A 20 gelangen.