Die Kommune will Kurort bleiben:

Bad Freienwalde plant Abriss von Hochbrücke

Wenn die Brücke bleibt, droht die Stadt ihren Status als Heilbad zu verlieren. Die Stadtväter beugen sich jetzt dem Druck des Landes.

Da die Straßenbrücke mitten durch das Zentrum führt, beeinträchtigt sie das Stadtbild erheblich.
Patrick Pleul Da die Straßenbrücke mitten durch das Zentrum führt, beeinträchtigt sie das Stadtbild erheblich.

Der Kurort Bad Freienwalde stellt weitere Weichen für den vom Land geforderten Abriss der Bundesstraßenbrücke. Eine aktualisierte Planungsvereinbarung werde in den nächsten Tagen an den Landkreis Märkisch-Oderland geschickt, kündigte Bürgermeister Ralf Lehmann (parteilos) an. Nach der Unterzeichnung soll das Ganze an den Landesbetrieb Straßenwesen gehen.

Der Stadt droht der Verlust des Heilbad-Status‘, wenn die Brücke nicht abgerissen wird. Ein Fachgremium hatte bemängelt, dass sie nicht zum Bild eines Kurortes passe. Das Gesundheitsministerium setzte für die Vorlage eines Plans für einen verbindlichen Abriss eine Frist bis Donnerstag. Falls diese nicht eingehalten wird, will das Land ein Verfahren mit dem Ziel der Aberkennung des Prädikats „Moorheilbad“ einleiten.

Bad Freienwalde gilt als ältester Kurort Brandenburgs. Seit 2003 ist er staatlich anerkannt. Es gibt in der Mark acht solcher Kurorte.

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