Nach ersten Untersuchungen:

Badetod ist noch ungeklärt

Eine Siebenjährige wurde am Montag leblos im Werbellinsee gefunden. Nach einer Obduktion gibt es erste Ergebnisse, aber noch viele offene Fragen.

Ein Badeausflug zum Werbellinsee wurde einer Grundschülerin aus Berlin zum Verhängnis.
Patrick Pleul Ein Badeausflug zum Werbellinsee wurde einer Grundschülerin aus Berlin zum Verhängnis.

Nach dem Tod einer siebenjährigen Erstklässlerin aus Berlin in einem brandenburgischen See gehen Rechtsmediziner inzwischen davon aus, dass das Mädchen ertrunken ist. Das habe die Obduktion ergeben, teilte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder), Ricarda Böhme, mit. Weitere Untersuchungen seien aber nötig, um beispielsweise Herzfehler ausschließen zu können. Unklar sei auch noch, ob das Mädchen Nichtschwimmerin war und eine Badegenehmigung der Eltern vorlag. Die beiden Elternteile hätten bislang noch nicht befragt werden können.

Ebenfalls ungeklärt sei, ob Lehrer oder Bademeister möglicherweise Fehler gemacht hätten. Die technische Überprüfung der Badestelle sei hingegen abgeschlossen. Hier gebe es nichts zu beanstanden, betonte Böhme.

Das kleine Mädchen war auf Klassenfahrt in der Europäischen Jugenderholungs- und Begegnungsstätte (EJB) Werbellinsee und wurde dort am Montagnachmittag leblos aus dem See geholt. Mitschüler hatten die Grundschülerin entdeckt und ihre Lehrer informiert, die dann Rettungskräfte alarmierten. Die Siebenjährige starb kurz darauf im Krankenhaus.

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