Strecke von Berlin nach Stralsund betroffen:

Bahnlinie wegen Bombenentschärfung gesperrt

In Oranienburg müssen wieder Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden. Die jeweils 500 Kilogramm schweren Blindgänger sollen am Donnerstag entschärft werden. 

Weil bei Oranienburg eine Bombe entschärft wird, muss die Bahnlinie von Berlin nach Stralsund am Donnerstag gesperrt werden.
Oliver Mehlis Weil bei Oranienburg eine Bombe entschärft wird, muss die Bahnlinie von Berlin nach Stralsund am Donnerstag gesperrt werden.

Untersuchungen am Mittwochmorgen bestätigten, dass es sich bei den Ende September gefundenen metallischen Gegenständen um zwei Bomben handelt, wie eine Sprecherin der Stadt mitteilte. Dafür wird ein Sperrkreis von 1000 Metern eingerichtet. Rund 4000 Menschen müssen ihre Wohnungen verlassen.

Die Bahnstrecke ist bereits seit Mittwochmorgen gesperrt. Betroffen sind die Regionalverbindungen RE5 von Berlin über Stralsund nach Rostock, RB12, RB20 und RB54 und die S-Bahnlinie 1. Für die S1 ist ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet worden. Details gibt es auf dieser Seite. Der S-Bahnhof Lehnitz liegt im Sperrkreis und wird deshalb nicht angesteuert. Auch der Schiffsverkehr auf dem Oder-Havel-Kanal wird eingestellt.

Es sind bereits die 197. und 198. Blindgänger, die nach der Wende entschärft werden. Die Stadt war im Zweiten Weltkrieg wegen ihrer Rüstungsbetriebe Ziel zahlreicher Luftangriffe der Alliierten.

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