Wegen des "Milchgipfels":

Bauern protestieren gegen Milchpreisverfall

Milchbauern organisierten originelle Aktionen in Nauen und Luckau. Auch in den Landkreisen Elbe-Elster und Märkisch-Oderland gab es Kundgebungen.

Die Erzeuger wenden sich insbesondere gegen die niedrigen Preise von 20 Cent pro Liter Milch.
Patrick Pleul Die Erzeuger wenden sich insbesondere gegen die niedrigen Preise von 20 Cent pro Liter Milch.

Am Tag des „Milchgipfels“ in Berlin haben Brandenburger Landwirte gegen den Verfall des Milchpreises protestiert. In Nauen (Havelland) zündeten Mitglieder des Landesbauernverbands am Montag ein Mahnfeuer an der Bundesstraße 5 an, in Luckau (Dahme-Spreewald) wurde eine mehr als zwei Meter hohe Pyramide aus Milchkartons errichtet. Die Milch wurde anschließend für einen gemeinnützigen Zweck verkauft. Aktionen gab es auch in den Landkreisen Elbe-Elster und Märkisch-Oderland.

In Berlin wollten Bauern, Molkereien und Handel mit Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) beim „Milchgipfel“ über die Lage beraten. Der Preisverfall ist eine Folge des Milch-Überangebots.

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