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BER soll Ende 2017 eröffnet werden

Spätestens im November 2017 soll die „Pleiten, Pech und Pannen“-Serie des Neubaus des Berliner Flughafens BER ein Ende haben. Ein weiteres Problem wurde gestern gelöst.

Mit der Finanzierung des Hauptstadtflughafens BER befasste sich der Brandenburger Landtag am Montag.
Patrick Pleul Mit der Finanzierung des Hauptstadtflughafens BER befasste sich der Brandenburger Landtag am Montag.

Der Hauptstadtflughafen in Schönefeld (BER) soll bis spätestens Anfang November 2017 den Betrieb aufnehmen. Ein späterer Betriebsstart sei wegen der dann zu erwartenden Schneefälle ungünstig. Dies teilte Geschäftsführer Karsten Mühlenfeld am Montag vor dem Flughafenausschuss des Potsdamer Landtages mit. „Ich schließe grundsätzlich aus, dass man einen Flughafen im Dezember, Januar oder Februar eröffnet, wo es schneien oder frieren könnte“, sagte Mühlenfeld.

In den vergangenen Wochen habe es beim Bau des Pannenflughafens an mehreren Abschnitten „große Fortschritte“ gegeben. Dies betreffe auch die Entrauchungsanlage. Zugleich dementierte Mühlfeld einen Pressebericht vom Wochenende, wonach die Flughafengesellschaft bei der Bauaufsicht noch keine Unterlagen über eine Simulation zur Rauchabzugsanlage eingereicht habe. Es seien lediglich einige „Klarstellungen“ erforderlich. Dies sei bei einem Dokument von mehr als tausend Seiten „normal“.

Externe sollen künftig planen

Spätestens bis Ende 2019 soll auch ein endgültiges Konzept für den Brandschutz des Flughafen-Bahnhofs fertig sein. Derzeit gibt es lediglich eine vorübergehende Lösung für eine begrenzte Anzahl gleichzeitig ankommender und abfahrender Züge.

Nach der ergebnislosen Ausschreibung für den Bau des Interims-Regierungsflughafens auf dem Areal in Schönefeld strebt die Flughafengesellschaft eine neuerliche Ausschreibung für einen Generalunternehmer an. Allerdings werde nun ein Teil der Planungsaufgaben an ein externes Planungsunternehmen vergeben, kündigte Mühlenfeld an.