Löscharbeiten behindert:

Besitzer will Schuppen lieber brennen lassen

Da konnte doch etwas nicht stimmen: Auf dem Grundstück eines Mannes brannte es, und er wollte nicht, dass das Feuer gelöscht wird? Die Polizei rückte an, und siehe da: Er hatte etwas zu verbergen.

Die Feuerwehr wollte das Feuer löschen, wurde aber nicht zum Brandort durchgelassen.
Hauke-Christian Dittrich Die Feuerwehr wollte das Feuer löschen, wurde aber nicht zum Brandort durchgelassen.

Ein Grundstücksbesitzer hat partout nicht gewollt, dass sein brennender Schuppen gelöscht wird. Selbst als die Feuerwehr am Donnerstagabend im Spreenhagener Ortsteil Lebbin anrückte, verweigerte er den Kameraden den Zutritt zu seinem Gelände. Es half alles nichts, die Polizei musste hinzugezogen werden.

Als die Beamten eintrafen, stellte sich schnell heraus: Im Schuppen fackelte die Cannabis-Plantage des Grundstücksbesitzer ab. Der Mann und sein Sohn wurden vorläufig festgenommen. Ursache war ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge eine defekte Stromversorgung der Plantage. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zum illegalen Anbau der Drogen und zur fahrlässigen Brandstiftung sind allerdings noch nicht abgeschlossen.

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